Grüne loben interaktiven Spielplatzführer und fordern weitere Investitionen

Michael Schmidt, familienpolitischer Sprecher der Fraktion zur Veröffentlichung des interaktiven Spielplatzführers und zum Haushaltsantrag: „Spielplatzinvestitionen erhöhen“

„Wir freuen uns sehr über die gestrige Veröffentlichung des neuen interaktiven Spielplatzführers der Stadt Leipzig. Nachdem auf Initiative meine Fraktion im Mai 2011 einen Stadtratsbeschluss zur Erarbeitung eines familienfreundlichen Spielplatzführers herbeiführen ist es mit nunmehr sechsmonatiger Verspätung gelungen, eine sehr gelungene und anschauliche Übersicht über Leipzigs etwa 300 öffentliche Spielplätze zu schaffen. (http://www.leipzig.de/de/buerger/jugend/spielplaetze/)
Mit diesem interaktiven Stadtplan, den Bildern der einzelnen Spielplätze und den Anfahrtsmöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln konnte ein aus meiner Sicht längst überfälliges Angebot ins Leben gerufen werden, welches als ein Baustein der Familienfreundlichkeit der Stadt Leipzig dienen kann. Kinder und ihre Familien können so ermuntert werden, die Spielplätze außerhalb ihres eigenen Stadtteils mit öffentlichen Verkehrsmitteln kennen zu lernen und zu erkunden. Zuzugswillige können sich zudem ein besseres Bild über die Spielangebote für ihre Kinder im öffentlichen Raum der Stadt Leipzig und ihrer einzelnen Stadtteile machen. Ich würde mir nun wünschen, dass die Stadtverwaltung den neuen Spielplatzführer stadtweit bekannt macht, sodass dieser von den Familien entdeckt und genutzt wird. Die dazu nötige Öffentlichkeitsarbeit vermisse ich bislang.“
An unserem Haushaltsantrag, weitere Investitionsmittel für die Unterhaltung und Sanierung von Leipzigs Spielplätzen bereitzustellen, halten wir indes weiter fest. Ich bin fest davon überzeugt, dass die momentan verfügbaren Mittel nicht ausreichen, um einen weiteren Sanierungsstau zu verhindern und gleichzeitig eine Pflege der Spielanlagen im notwendigen Umfang gewährleisten zu können. Da durchschnittlich 40.000 € pro Spielplatzsanierung notwendig sind, lassen sich mit dem momentan vorhandenen Geld lediglich 8-10 Spielplätze jährlich sanieren. Bei 300 öffentlichen Spielplätzen in der Stadt mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 15-20 Jahren sind entsprechend 15-20 Spielplätze jährlich zu sanieren und somit mehr Mittel nötig, um einen Sanierungsstau abzuwenden. Für Neubauten ist dagegen gar kein Geld übrig.
Die Umgestaltung und Neuschaffung von Spielplätzen ist erklärtes Handlungsziel im Aktionsplan für eine kinder- und familienfreundliche Stadt. Tatsächlich will die Stadtverwaltung aber wie schon im vergangenen Jahr nur 250.000 € für diesen Bereich zur Verfügung stellen. Diese Entwicklung ist für mich und meine Fraktion nicht länger hinnehmbar, eine deutliche Erhöhung der Investitionsmittel allein schon diesen selbsterklärten Zielen geschuldet. Wir fordern daher die anderen Fraktionen nochmals eindringlich auf, diesem Ansinnen zu folgen!

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