Archive for März, 2011

Protest gegen Agro-Gentechnik- Rückschritt statt Fortschritt – Monokulturen statt Vielfalt

Informationsstand und Vortrag zur Agro-Gentechnik

Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig informiert am Montag, den 4.4. von etwa 15.30 bis 17 Uhr in der Petersstraße vor der Thomaswiese über die Risiken der Agro-Gentechnik.

"80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher lehnen gentechnisch veränderte Organismen in Lebens- und Futtermitteln konsequent ab und fordern ein Verbot des Anbaus", fasst Vorstandssprecherin Stefanie Gruner verschiedene Befragungen zusammen. Und dies aus gutem Gründen: Genpflanzen bergen das Risiko unkontrollierter Verbreitung. Veränderungen können unbeabsichtigte Nebenfolgen, wie das Auftreten neuer Allergien hervorrufen. Zudem bleiben die Befürworter der Agro-Gentechnik den Nachweis schuldig, dass Genpflanzen Vorteile für Verbraucher oder nachhaltige Landwirtschaft bringen. Die Genkartoffel AMFLORA ist beispielsweise völlig unnötig, da konventionelle Sorten mit den gleichen Eigenschaften zur Verfügung stehen. Agro-Gentechnik schafft Monokulturen auf dem Acker, Abhängigkeiten von großen Chemiekonzernen und Risiken für Mensch und Umwelt. "Agro-Gentechnik widerspricht dem grünen Ziel einer zukunftsfähigen, umweltgerechten Landwirtschaft, die sich an biologischer Vielfalt und an den Verbraucherwünschen orientiert," kommentiert Claudia Maicher, Sprecherin des Landesvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen.

Eine 3,5 m hohe aufblasbare "Genkartoffel" soll die Aufmerksamkeit auf das Thema lenken. Die Aktion ist deshalb auch für die Fotoberichterstattung geeignet. Einen Eindruck vermitteln die Fotos im Anhang.

Der Infostand wird unter anderem betreut von der grünen Landessprecherin Claudia Maicher, der Sprecherin des Kreisverbandes Stefanie Gruner sowie dem früheren Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich.

Die Aktion soll auch auf einen Vortrag von Louise und Percy Schmeiser aufmerksam machen. Die beiden Farmer haben 2007 für ihren Kampf gegen die Agro-Gentechnik den Alternativen Nobelpreises verliehen bekommen. Der Vortrag findet am 6.4. um 20.00 Uhr in der Schaubühne Lindenfels statt. Der Eintritt ist frei.

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„Ohne ein Umdenken wird es keinen Politikwandel geben- Bündnisgrüne fordern Klimaschutz ernster zu nehmen“

„Ohne ein generelles Umdenken in der Bevölkerung wird es nicht gelingen, die von der Stadt aufgestellten CO2 Reduktionsziele zu erreichen und den entscheidenden Schritt hin zu einer Klimaneutralen Stadt und damit in die postfossile Zukunft zu schaffen“, fasste Jürgen Kasek, Vorstandssprecher von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Leipzig die Ergebnisse der Leipziger Klimakonferenz, die am Dienstag Abend in Leipzig stattfand, zusammen.

„Insgesamt ist deutlich geworden, dass es nicht ausreichen wird, Ziele zu formulieren oder Planungen aufzustellen, wenn es nicht gelingt, die Bevölkerung stärker einzubinden und in einer breiten gesellschaftlichen Debatte über die Zielvorstellungen zu diskutieren“, so Kasek.

Leipzig hat die Möglichkeit eine Spitzenposition beim Thema „Klimaschutz“ einzunehmen. Hier besteht auch die Gelegenheit die vielen in Leipzig vorhandenen positiven Ansätze und Initiativen stärker mit einzubeziehen. Leipzig hat durch die Universitäten, das UFZ, das IFT, die Energiecity Initiative ein großes aber bislang bei weitem nicht ausgeschöpftes Potential.

Hier fehlt es vor allem auch an einem Umdenken der Handelnden Kommunalpolitiker. Gerade wenn man die Singulardiskussionen im Verkehrsbereich betrachtet, ist vielen Stadträten offensichtlich nicht klar, vor welchen Herausforderungen und Chancen wir stehen.

Schon heute besteht die Möglichkeit auch Altbauten auf Passivhausstandard zu sanieren und damit den Energieverbrauch massiv zu senken. Diese Projekte bleiben jedoch bislang vereinzelt, da sowohl die Förderbedingungen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum Beispiel für die Wohnungsbaugesellschaften nicht ausreichen.

Gerade die kommunalen Unternehmen können und müssen hier eine Vorreiter Rolle einnehmen. Insbesondere die Stadtwerke können hier deutlich mehr tun um den Weg in die postfossile Gesellschaft zu ermöglichen. Dazu fehlt es aber bislang am politischen Willen in der Stadt und dem entsprechenden Beschlüssen.

Mit der Vorstellung des neuen Klimakonzeptes der Stadt im Juni müssen wir mit allen Bürgern in eine politische Debatte eintreten um die Ziele zu diskutieren und aufgestellte Punkte umzusetzen. Klimaschutz ist immer auch eine Möglichkeit, eine Möglichkeit für neue Jobs, für ein höheres Lebensgefühl, für verbesserten Gesundheitsschutz und damit für die Zukunft unabdingbar.

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Leipzig fordern daher, dass das Thema Klimaschutz ernster genommen werden muss und die Stadt eine breite Bürgerbeteiligung schon vor der endgültigen Beschlussfassung ermöglichen muss.

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Grüne über Situation im Auwald frustriert – Tausende gefällte Bäume sind ein Schreckensbild der städtischen Machtlosigkeit

Angesichts des Anblicks tausender gefällter Bäume auf den Leipziger Deichen und der damit verbundenen Gesamtsituation des Auwaldes macht sich beim Vorstandssprecher des Kreisverbandes Leipzig von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Kasek, vor allem Frust breit. „Die Massen an gefällten Bäumen und totem Holz führen uns leider in beeindruckender Weise vor allem die Machtlosigkeit der Stadt Leipzig vor Augen. Eine Maßnahme, die im Grunde höchst umstritten ist, wird von einer entfernten Landesbehörde angeordnet und die Stadt kann oder will nichts dagegen unternehmen. Selten ist die Illusion einer scheinbar alternativlosen Maßnahme so vehement aufrecht erhalten worden. Das auf einige der gefällten Bäume ‚Wut‘ gesprüht wurde, spricht mir aus dem Herzen.“

Weil die Fällung der Bäume kein politischer Entschluss war, sondern ein reiner Verwaltungsakt, der von der Landestalsperrenverwaltung beantragt und vom Amt für Umweltschutz genehmigt wurde, blieb eine öffentliche Diskussion weitgehend aus.

„Da über den Hochwasserschutz, wenn überhaupt, auf Landesebene politisch entschieden wird, erscheinen die Verfahren und Entscheidungen hier in Leipzig wenig transparent,“ erklärt Kasek hierzu.

Entsprechend fordert Kasek zumindest für das weitere Verfahren mehr Transparenz und öffentliche Beteiligung. „Welche Mittel stehen für Ausgleichsmaßnahmen zur Verfügung? Welche Ausgleichsmaßnahmen sind geplant? Zumindest in diesem Bereich hat die Stadt Spielräume. Ich fordere jetzt eine öffentliche Diskussion darüber, welche Ausgleichsmaßnahmen möglich und für den Auwald am besten wären. Das kann nicht allein die Entscheidung einer Behörde sein. Wir brauchen dringend eine Debatte über Bedeutung und Zukunft des Auwaldes in Leipzig. Hier ist vor allem Bürgermeiser Rosenthal gefordert, die Bürgerbeteiligung, die auch seine Partei immer wieder einklagt, zu ermöglichen!“

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„Energetisch korrekt in die Zukunft? – auch Leipzig muss handeln!“

Vor der morgen stattfindenden Klimakonferenz in Leipzig unter dem Titel „Energetisch Korrekt in die Zukunft?“ forderte Jürgen Kasek, Vorstandssprecher von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Leipzig die Stadt zu einem entschiedeneren Handeln auf und forderte gleichzeitig, dass die Stadtwerke Leipzig aus dem Handeln mit Atomstrom aussteigen.

„Man muss nüchtern konstatieren, dass die Stadtwerke Leipzig nach wie vor 19 % Atomstrom im Angebot haben und 55 % Strom aus fossilen Energieträgern“, so Kasek. Angesichts der aktuellen Debatten sei dies deutlich zu viel. Insbesondere die 19 % Atomstrom seien hierbei zu kritisieren.

Gerade vor dem Hintergrund der Katastrophe in Fukushima und den Ereignissen am Wochenende in Deutschland muss Leipzig bei seinen kommunalen Unternehmen stärker darauf hinwirken, dass diese tatsächlich energetisch korrekt arbeiten.

„Wir haben uns damals auch gegen den Verkauf der Stadtwerke ausgesprochen, da die Stadt auf ein kommunales Unternehmen höhere Einflussmöglichkeiten hat und wir grüne Stadtwerke wollen“, erinnerte Kasek an den Bürgerentscheid im Jahre 2008, bei dem sich auch die Bündnisgrünen gegen einen Verkauf der Stadtwerke ausgesprochen hatten.

„In den letzten Jahren ist hier zu wenig passiert. Die Ökobilanz der Stadtwerke Leipzig ist insgesamt genau wie die Bilanz der Stadt ausbaufähig, vorsichtig formuliert“, kritisierte Kasek.

Die Stadt muss hier die Weichen stellen. Die Bürger haben am Wochenende deutlich gemacht, dass es keine Zukunft für die Atomenergie in Deutschland geben kann und dass das Ende dieser Hochrisikotechnologie besser heute als morgen stattfinden soll.

Davor kann sich auch die Stadt Leipzig nicht verschließen. Insbesondere muss die Stadt als Gesellschafter der Stadtwerke die Weichen stellen für eine atomstromfreie Zukunft der Stadtwerke. So haben unter anderem die Stadtwerke Jena sich inzwischen dafür entschieden auf Atomstrom zu verzichten.

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Leipzig fordern daher, dass die Stadtwerke sich deutlich stärker im Bereich der Erneuerbaren Energien engagieren und dass so schnell wie möglich der Handel mit Atomstrom beendet wird. Die Einführung eines reinen Ökostromtarifs bei den Stadtwerken, mit attraktiven Preisen und entsprechender Vermarktung, kann auch Kunden, die inzwischen zu Ökostromanbietern gewechselt sind, wieder zu den Stadtwerken zurückholen.

„Die Mehrheit in der Ratsversammlung muss jetzt beweisen wie ernst es ihr tatsächlich mit einer ökologischen Zukunft für Leipzig ist. Wir werden das sehr genau beobachten!“, so Kasek.

Hintergrund: Am morgigen Dienstag findet um 17 Uhr die Klimakonferenz in der Aula der alten Nikolaischule statt. Auf dem Abschlusspodium diskutieren unter anderem Heiko Rosenthal, Umweltbürgermeister Leipzig, Prof. Dr. Felix Eckardt und Johannes Lichdi, MdL die Fragestellung wie eine energetisch korrekte Zukunft aussehen kann. Bereits vorher wird in einem Workshop thematisiert, welche Möglichkeiten die Stadtwerke als kommunales Unternehmen haben.

Jürgen Kasek, Vorstandssprecher BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN KV Leipzig

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Geschäftsführung
Bündnis 90/Die Grünen KV Leipzig

Hohe Straße 58, 04107 Leipzig
Fon 0341 - 215 59 30
Fax 0341 - 215 59 29
Email info@gruene-leipzig.de
Web www.gruene-leipzig.de

Öffnungszeiten:
Mo: 14.00 - 18.00 Uhr
Di: 17.00 - 19.00 Uhr
Mi: 09.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 17.00 Uhr
Do: 15.00 - 18.00 Uhr

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Fukushima mahnt: alle AKWs abschalten! – Bündnis ruft zu Beteiligung an Großdemo auf

Seit der Atomkatastrophe in Japan nimmt der Protest gegen den Weiterbetrieb der AKW in Deutschland täglich zu. Mahnwachen der Anti-Atom-Bewegung fanden am Montag mit mehr als 140.000 Menschen an über 700 Orten in Deutschland statt. „Immer mehr Menschen  demonstrieren für den Atomausstieg,“ so Sandra Post vom Bündnis gegen Atomkraft Leipzig.

Auch in Leipzig  glauben immer weniger Menschen den Beschwichtigungsversuchen der Bundesregierung, noch deren hilflosen Erklärungen von einer „neuen Lage“. Trotz massiver Proteste hatte die Bundesregierung gegen den Willen des Volkes eine Verlängerung der Restlaufzeiten für AKW Ende 2010 beschlossen. Dabei spielten Sicherheitsbedenken, die ungeklärte Frage der Atommüllendlagerung oder sogar rechtliche Fragen keine Rolle. „Möglicherweise ist die Bundesregierung durch den Super-Gau in Japan aufgewacht, allerdings setzt der Denkprozess in den frühen 1970er Jahren an, als bereits die Ethikdebatte geführt wurde,“ gibt Alexander John, Sprecher der Klima-Allianz Leipzig zu bedenken.

Um den Denkprozess und das Handeln der Bundesregierung erheblich zu beschleunigen, ruft die Anti-Atom-Bewegung am 26. März 2011 zu Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München auf. Die Demonstrationen werden  von einem breiten Netzwerk aus Anti-Atom-Initiativen veranstaltet. Auch Musiker wie „Wir sind Helden“, „Kleingeldprinzessin“ und „Mono&Nikitaman“ werden die Anti-AKW-Bewegung lautstark unterstützen.

Das Leipziger Bündnis gegen Atomkraft ruft dazu auf sich an der Demo in Berlin zu beteiligen, da auch wir vor einem Super-GAU nicht sicher sind. „Die geplanten Sicherheitsprüfungen in den deutschen Atomkraftwerken stellen keine annehmbare Konsequenz aus der Katastrophe dar. Wäre das AKW Fukushima I vor zwei Wochen getestet worden, es hätte den Sicherheits-Check wahrscheinlich ebenso überstanden.“, so Marco Böhme vom Ökolöwen – Umweltbund Leipzig.

Die Mitfahrenden treffen sich am Samstag um 8:45 Uhr vor dem Infopunkt am Querbahnsteig im Leipziger Hauptbahnhof.

Koordinatoren:

Jürgen Kasek, Mike Nagler; Alexander John, Sandra Post, Steve Bormann, Manuela Lagrange, Marco Böhme

Unterstützer: Ökolöwe, Attac Leipzig, Klima-Allianz Leipzig; B.U.N.D. Leipzig; Naturschutzbund Leipzig; BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Leipzig; DIE LINKE Leipzig, SPD Leipzig, Jusos Leipzig, Grüne Jugend Leipzig; Linksjugend Leipzig, linxxnet Leipzig

www.antiatom.wordpress.com

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Leipziger Klimakonferenz am Dienstag, 29. März, 18-21 Uhr

Leipziger Klimakonferenz am Dienstag, 29. März, 18-21 Uhr

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Dienstag, 29.03., 18 Uhr, Leipzig, Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

zu einer Leipziger Klimakonferenz lädt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag am Dienstag, 29. März in die Alte Nikolaischule ein.

"Reduktion der einwohnerbezogenen CO2-Emissionen der Stadt Leipzig von 1990 bis 2010 um 50 Prozent" – so steht es im Stadtratsbeschluss von 2005. Die Fraktion will sich exemplarisch mit dem Klimaschutz in Kommunen auseinandersetzen.

Leipzig hat seine Emissionen in den 90er Jahren durch neue Kraftwerke und die ökonomisch bedingte Stilllegung alter Industrieanlagen stark reduzieren können. 2008 lag der Pro-Kopf-Ausstoß knapp unter sechs Tonnen. Das sind aber immer noch 30 Prozent über dem weltweiten Durchschnitt. Und wie geht es jetzt weiter?

In den Foren werden die Themen energetische Gebäudesanierung und kommunale Energieversorgung diskutiert. Die Moderation übernehmen Gisela Kallenbach, städtebaupolitische Sprecherin und Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher der Fraktion GRÜNE.

Der Eintritt ist frei.

Ort: Leipzig, Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2

Zeit: Dienstag, 29.03., 18:00-21:00 Uhr

Leipziger Klimakonferenz: Energetisch korrekt in die Zukunft?

Information und Anmeldung unter:

http://www.gruene-fraktion-sachsen.de/d5311687.l

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„Erneuerbar oder Einweg- für den Strom der Zukunft- die Grüne Energiereihe- Teil 2 Uranium is it a country?“

 „Erneuerbar oder Einweg – für den Strom der Zukunft – die Grüne Energiereihe – Teil 2 Uranium – is it a country?“

Am kommenden Donnerstag, am 24.03.2011, wird in der grünen Energiereihe der nächste Film gezeigt. Um 19 Uhr im Kulturcafé Knicklicht in der Dresdner Straße 79 wird der Film „Uranium – is it a country gezeigt“.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Debatte um die Zukunft der Atomenergie in Deutschland möchten wir die Grundlagen der Verstromung aus Atomenergie näher beleuchten“, erklärt Jürgen Kasek, Vorstandssprecher des Grünen Kreisverbandes das Anliegen.

Dabei beschäftigt sich das Filmprojekt mit dem Weg des Urans von einer Mine in Australien bis hin zu einem Kernkraftwerk in Deutschland.

Es wird auf den gesamten Produktionsprozess eingegangen, auf den enormen Wasserverbrauch bei der Förderung, die Umweltzerstörungen, wie die Verseuchung ganzer Landstriche, den miserablen Arbeitsschutz der Minenarbeiter sowie Enteignungen der Eingeborenen in Australien hingewiesen, was bei der heutigen Diskussion um die Atomkraft völlig untergeht.

„Wir haben uns für diesen Film entschieden um zu zeigen, dass die Probleme mit der Atomkraft nicht erst bei der Endlagersuche in Deutschland oder im Betrieb beginnen, sondern bereits der Uranabbau ernsthafte Schäden verursacht. Gefahren, über die wir in Deutschland nur theoretische Debatten führen, sind in Australien bereits traurige Realität.“, so Kasek.

Ziel der grünen Energiereihe ist es eine breite Debatte über die zukünftige Energiegewinnung in der Gesellschaft anzustoßen. Nachdem im Februar bereits der Film „Heimat auf Zeit“ gezeigt wurde, der sich mit der Vertreibung durch Kohletagebaue auseinandersetzt, folgt nach "Uranium – is it a Country", der Film "Das Schönauer Gefühl" am 21. April.

Dazwischen wird am 29.03. auf der Leipziger Klimakonferenz unter dem Motto „Leipziger Klima – Energetisch korrekt in die Zukunft“ der Fragestellung nachgegangen, welche Mittel und Möglichkeiten Leipzig hat, auf die kommende Herausforderung in diesem Bereich zu reagieren.

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