Archive for September, 2020

GRÜNER Kreisverband wählt neuen Vorstand

Am Freitag Abend wählte der GRÜNE Kreisverband im Täubchental einen neuen Vorstand. Ulrike Böhm und Matthias Jobke wurden mit großer Mehrheit als Vorstandssprecher*innen bestätigt und bekleiden damit weiterhin die traditionelle Doppelspitze der Partei. Als Schatzmeister wurde Jonathan Wiencke gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer*innen Claire Carlson, Ulrike Gebhardt, Paula Piechotta, Nicole Schreyer, Sebastian Richter und Daniel Tiedtke.

„Mit diesen neuen Vorstand gehen wir gestärkt in die bevorstehende Bundestagswahl. Auch diesmal wollen wir ganz vorne mitspielen und in Leipzig stärkste politische Kraft werden.“ so Ulrike Böhm, Vorstandssprecherin.

„In den letzten Jahren haben wir ein beispielloses Mitgliederwachstum erlebt. Ziel für die nächsten zwei Jahre muss es nun sein, den Mitgliedern noch mehr Angebote zur persönlichen und politischen Entwicklung zu machen. Für die kommenden Wahlen werden wir mehr GRÜNE Kandidat*innen brauchen und auch Menschen, die verantwortliche Positionen in der Stadt übernehmen können.“ ergänzt ihr Sprecherkollege Matthias Jobke.

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Gewalttätige Ausschreitungen in Connewitz verurteilen GRÜNE scharf

Zu den gestrigen Ausschreitungen in Connewitz in Rahmen einer Kundgebung zu den Hausbesetzungen in Leipzig sagt Matthias Jobke, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig:

„Die Steinwürfe und die brennenden Barrikaden, die wir gestern Abend in Connewitz und vorgestern im Leipziger Osten erlebt haben, verurteilen wir GRÜNEN scharf. Ein Teil der Demonstrant*innen erwiesen den wichtigen Forderungen der Aktivist*innen der Ludwigstraße – wirksam gegen den Leerstand in der Stadt vorzugehen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen sowie soziale und kulturelle Freiräume zu organisieren – damit einen Bärendienst. Aber auch die Entscheidung der Polizei, Tränengaskartuschen in dicht besiedelten Gebiet einzusetzen, wirft Fragen zur Einsatztaktik auf.“

„Wir müssen uns dringend mit der konkreten Ursache auseinandersetzen: Leerstehende Häuser dürfen keine Spekulationsobjekte sein. Wer der Gemeinwohlverpflichtung seines Eigentums nicht nachkommt, gefährdet letztlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier sind Politik und Verwaltung gefordert, ihre rechtlichen Handlungsspielräume vollumfänglich auszunutzen, um Hauseigentümer*innen zu verpflichten, Wohnraum zu schaffen und zu vermieten. Mit der sozialen Erhaltungssatzung hat der Stadtrat dieses Jahr ein wirksames Mittel auf den Weg gebracht, bezahlbare Wohnungen zu schaffen oder zu erhalten und Verdrängung zu verhindern. Diesen eingeschlagenen Weg werden wir weitergehen.“ ergänzt Ulrike Böhm, Vorstandssprecherin der BÜNDNISGrünen.

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Grüne bedauern fehlgeschlagene Einigung zur Ludwigstraße 71

Am heutigen Mittwoch wurde das besetzte Haus in der Ludwigstraße geräumt. Dazu Matthias Jobke, Vorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig:

„Wir bedauern sehr, das keine Einigung zwischen Aktivist*innen und dem Besitzer des Hauses in der Ludwigstraße zustande gekommen ist. Von einer Nutzung des Hauses im Sinne des von den Aktivist*innen und den Anwohner*innen erarbeiteten Konzepts mit Räumen für Veranstaltungen, Wohnformen für alle Generationen und Schulgarten hätte die ganze Straße und der Stadtteil profitieren können.“

Ulrike Böhm, Sprecherin der Leipziger BÜNDNISGrünen ergänzt: „Von Leerstand in der Stadt profitiert dagegen niemand. Wir brauchen Konzepte, die den Leerstand bekämpfen und Häuser für die öffnen, die Wohnungen dringend benötigen. Vor allen Wächterhäuser und alternative Wohnkonzepte müssen stärker in der Stadtverwaltung bedacht werden. Wir bleiben weiter an dem Thema dran!“

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