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Baumfällungen im Waldstrassenviertel – Thema des GRÜNEN-Stammtisches Leipzig-Mitte am 19. November:

Im Waldstrassenviertel kam es in jüngster Zeit sowohl auf privatem Grund als auch im öffentlichen Raum zu Baumfällungen. Einige Anwohner waren darüber sehr verärgert. Deshalb wollen die GRÜNEN mit ihrem thematischen Stammtisch am 19.11., um 19.30 Uhr, in der „Frida La Mexicana“ (Waldstraße 64, 04105 Leipzig) die emotional geführte Debatte vor Ort aufgreifen und darüber informieren. Dies auch vor dem Hintergrund, dass der Sächsische Landtag bereits 2010 mit den Stimmen der CDU/FDP-Koalition das „Gesetz zur Vereinfachung des Landes-Umweltrechtes“ beschlossen hat, mit dem die kommunalen Baumschutzsatzungen „gelockert“ wurden.

Die Stadtbezirksbeiräte Tim Elschner und Alrun Tauchè sowie die Stadträtinnen Annette Körner und Katharina Krefft laden deshalb interessierte Bürger zum Stammtisch – zum Diskutieren, Informieren und Kennenlernen – ein.

Zum Mitdiskutieren ist ein(e) Vertreter(in) des Amtes für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig eingeladen.

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Grüne laden zu Diskussion über den Baumschutz

"Was vom Baumschutz bleibt" ist das Thema einer öffentlichen Diskussion am Montag, 4.Oktober um 19 Uhr im Leipziger Revuetheater Am Palmengarten in der Jahnallee 52.

Veranstalter sind die Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach und der Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Eingeladen wurden Vertreter der zuständigen städtischen Ämter, der Umweltverbände, des Kleingartenverbandes wie auch Vertreter von Haus und Grund e.V. als Fürsprecher dieser Politik. Die Teilnahme letzterer wird mit Spannung erwartet, eine Zusage steht noch aus.

Anfang September wurde im sächsischen Landtag das Gesetz zur Vereinfachung des Umweltrechtes verabschiedet. Sachsens Kommunen dürfen künftig in ihren Baumschutzsatzungen zahlreiche Gehölze nicht mehr unter Schutz stellen: Bäume auf bebauten Grundstücken mit einem Stammumfang von unter einem Meter; Bäume, Sträucher und Hecken in Kleingärten; Gehölze auf Deichen und Deichschutzstreifen; Obstbäume, Nadelgehölze, Pappeln, Birken und Weiden.

Das Gesetz greift in die Selbstverwaltung der Kommunen ein, denn Gebühren dürfen sie für die erforderlichen Fällgenehmigungen nicht mehr erheben. "Wir sind gespannt, ob es Kommunen gibt, die gegen das Gesetz klagen werden. Für manche könnte sich der Einsatz lohnen," 

meint Gisela Kallenbach.

"Das Gesetz ist in Kraft, dennoch scheint mir sinnvoll, die Bürger zu informieren, wo die scheinbar gewonnene Freiheit ihre Grenzen hat," so die Abgeordnete.

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