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Einsatz von Pestiziden ist in Leipzig verzichtbar – Leipzig fördert die biologische Vielfalt!

Antrag „Leipzig – auf dem Weg zur Pestizid freien Kommune[1] der grünen Ratsfraktion durch Stadtverwaltung bestätigt

Die Leipziger Stadtverwaltung unterstützt den Antrag der Bündnisgrünen Fraktion in ihrem Verwaltungsstandpunkt und bestätigt die Notwendigkeit, auf den Gebrauch von Pestiziden zu verzichten[2].

Anett Ludwig, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion ist erfreut: „Es braucht das gesellschaftliche Umdenken beim oft zu sorglosen Umgang mit Pestiziden und Herbiziden – sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Kommune. Der eben veröffentlichte Verwaltungsstandpunkt geht in diese Richtung und ist nicht nur eine Bestätigung der seitens unserer Fraktion aufgeworfenen Problematik, sondern präzisiert teilweise unsere Vorschläge noch.“

Pestizide töten und schädigen Pflanzen und Tiere. Die Wirkung der Gifte lässt sich nicht kontrollieren und führt zu einer Gefahr für die biologische Vielfalt, hat Auswirkungen auf Nahrungsketten, Abdrift (in Nachbarschaft im Boden gespeicherte Wirkstoffe) und die Biodiversität – nicht nur in Leipzig und Umgebung. Unser Lebensstil berücksichtigt zu wenig die Negativfolgen und Eingriffe in die Natur mit dem Verlust von Biodiversität. Pestizide sind als chemische Substanzen gegen Schadorganismen im Einsatz. Herbizide werden gezielt gegen Unkraut oder Begleitkräuter (je nach Denkansatz) eingesetzt.

„Pflanzenschutzmittel gegen Schädlinge beeinträchtigen Mensch und Natur. Die Stadt Leipzig sollte hier mit gutem Beispiel und im Kleinen vorangehen und auf den Einsatz von Pestiziden verzichten.“ ergänzt Ludwig.

Der flächendeckende Einsatz von Breitbandherbiziden hat sich in den letzten Jahren in Sachsen z. B. ausgeweitet. Damit einher geht die Verringerung des Pflanzenartspektrums  auf Insekten und den Wasserhaushalt der Umgebung. Wiederum da, wo Pestizide umfangreich eingesetzt werden, wie in der Intensivlandwirtschaft, sind die gesundheitlichen Folgen auch für Menschen erlebbar. Deswegen geht es jetzt darum, die Nutzung von Herbiziden und Pestiziden zu reduzieren und wenn möglich darauf zu verzichten. Die Stadt Leipzig will im Rahmen ihrer Zuständigkeit, das heißt auf allen Flächen auf öffentlichem Grund, wie Waldflächen, Parks, Friedhöfe, Sportanlagen, Kleingartenanlagen, auf Pestizide verzichten, sofern sie das nicht schon tut.

Da sich das Schönheitsideal und die Erwartung an die Stadtreinigung oder Grünanlagenpflege für  quasi leergeputzte Wege, Parks  und Gärten erfahrungsgemäß hartnäckig hält, ist es begleitend unumgänglich wichtig, zum eigenen Handeln auch zu informieren welche Konsequenzen der Verzicht auf Pestizide hat. Gleichzeitig soll die Öffentlichkeit auch zum Verzicht des Pestizideinsatzes auf dem eigenen Grundstück sensibilisiert und motiviert werden.

Ratsinformationssystem: [1] Antrag V/A 00146/14 und [2] Verwaltungsstandpunkt.

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„Statt Spielzeugautos und Fußgängern, Autos im Park – GRÜNE kritisieren kurzsichtiges Handeln der SPD“

„Das Handeln des Stadtrates ist kurzsichtig und die SPD eine Partei ohne Rückgrat“; erzürnte sich Jürgen Kasek, Vorstandssprecher des Kreisverbandes, über die Entscheidung des Stadtrates den Clara- und Johanna Park auch weiterhin für den Autoverkehr zu nutzen. „Wir rufen die Bürger dazu auf die Petition[1] des Öklöwen zu unterstützen und die Parks der Stadt aus Liebe zur Natur und den Kindern von Autos frei zu halten:

Die Parks sind Erholungsräume für die Leipziger und werden besonders von Familien rege frequentiert. Dass dort immer noch Straßen, die dem Autoverkehr dienen durchführen und auch als Umleitungsstrecke genutzt werden ist ein Unding.  Selbst die Stadtverwaltung und der Oberbürgermeister haben eingeräumt, dass die Parks vor allen Dingen der Naherholung dienen und nicht als Umleitungsstrecken genutzt werden sollen.
Das Schauspiel gestern im Stadtrat zeigte dabei abermals, welche Qualität die Debatten nicht haben und nicht das Handeln im Interesse der Bürger im Mittelpunkt steht sondern parteipolitische Interessen. Dennoch haben es die Bürger nunmehr in der Hand mit der Unterstützung der Petition des Ökolöwen, selbst mit dafür zu sorgen, dass die Parks autofrei bleiben.

Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN setzt sich dafür ein, dass:
• keine PKW-Umleitungen mehr durch Parks und Schutzgebiete führen! Die Wege im Park müssen als Straßen entwidmet und als Parkwege ausgewiesen werden.
• der Clara-Zetkin-Park, genauso wie andere Teile des Auwalds, nicht mehr als Parkplatz für Großveranstaltungen wie Konzerte und Fußballspiele missbraucht werden.
• bessere Querungsmöglichkeiten zwischen Parks und Musik- und Bachviertel geschaffen werden.

[1] Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/der-clara-park-soll-autofrei-bleiben

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GRÜNER Donnerstag Teil 2: Naturschutzspaziergang mit den GRÜNEN DirektkandidatInnen Claudia Maicher und Jürgen Kasek

Am Donnerstag, den 31.07., findet im Rahmen der Reihe „Grüner Donnerstag“ ein Naturspaziergang mit den GRÜNEN DirektkandidatInnen Claudia Maicher (Wahlkreis 30) und Jürgen Kasek (Wahlkreis 28) statt. Ab 16 Uhr laden die beiden interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Gesprächen an der Rennbahnbrücke bei grünen Cocktails ein.

Um 17 Uhr startet der Naturschutzspaziergang, an dem die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Gisela Kallenbach, und der Biologe und langjährige Vorsitzende des Naturschutzbundes, Dr. Leonhard Kasek, teilnehmen werden. Die Tour führt von der Rennbahnbrücke bis zur Connewitzer Schleuse und wieder zurück. Ab 19 Uhr bis ca. 23 Uhr steht dann Jürgen Kasek Sachsenbrücke Rede und Antwort zu aktuellen politischen Fragen.

„Wir wollen bei einem geführten Spaziergang über die aktuelle Lage informieren und die Diskussionen rund um die Frage Tornadoerlass und Schiffbarkeit nachzeichnen“, so Jürgen Kasek. „Natürlicher Hochwasserschutz wie die Schaffung von Überschwemmungsflächen findet in den Konzepten der Landesregierung nicht statt. Stattdessen setzt Schwarz-Gelb vor allem auf die Fällung von Bäumen – seit 2011 waren es alleine im Leipziger Auenwald 6.000. Bedingt durch den Kurs der Staatsregierung findet Umweltschutz in Sachsen de facto nicht statt.“

Diese und auch andere Fragen wie Schiffbarkeitmachung sowie Nist- und Brutplätze für den Eisvogel möchten die GRÜNEN bei ihrem Naturschutzspaziergang thematisieren.

„Das angestrebte Verfahren der Schiffbarmachung des Floßgrabens ist ökologischer Unsinn. Es wundert daher nicht, dass keiner der aktuellen CDU-Landtagsabgeordneten sich je zu diesem für Leipzig und den Tourismus so wichtigen Thema geäußert hat“, so Kasek abschließend.

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Sachsen braucht biologische Vielfalt – Vortrag und Diskussion

Der grüne Kreisverband Bündnis90/Die Grünen lädt für Dienstag 1.7.2014 um 18 Uhr zu Vortrag und Diskussion über die Gefahren für die biologische Vielfalt in Sachsen ein. Veranstaltung findet statt in der „Alten Schlosserei“ in der Kurt-Eisner-Str. 66. Der Eintritt ist frei.
Jens Weber, Grüne Liga Osterzgebirge spricht in seinem Vortrag über „Biologische Vielfalt statt politischer Einfalt“. Er stellt die Biodiversitätskonzeption für Sachsen und einen Katalog mit politischen Kernforderungen vor, die auf Initiative der grünen Landtagsfraktion von Naturschutzpraktikern erarbeitet wurden.

Der Leipziger Biologe Tomas Brückmann (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) stellt in seinem Vortrag das Thema „Pestizide – die unterschätzte Gefahr. Artenschutz und Landwirtschaft“ in den Mittelpunkt.

Jürgen Kasek als Sprecher des Kreisverbandes wird den Abend eröffnen, Gisela Kallenbach als umwelt- und naturschutzpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion  wird die Diskussion moderieren.

Nahezu 40 Prozent der in Sachsen heimischen Arten sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Doch anstatt dem fortschreitenden Artenverlust entgegenzuwirken, werden die Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten weiter durch Bodenversiegelung, die Zerschneidung der Lebensräume, Umweltverschmutzung und Klimawandel zerstört.

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Der Tag des Baumes am 25.04. – Leipziger soziokulturelle Zentren pflanzen Wildkirschen

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN werden zum des Tages des Baumes am 25.04. in Leipzig 100 Eichen und 20 Wildobstbäume verteilen, verschenken und gemeinsam mit soziokulturellen Zentren pflanzen.

„Bäume und Grünanlagen sind natürliche Luftfilter und tragen zur Attraktivität des Wohnumfeldes bei. Grünflächen binden Treibhausgase und wirken sich positiv auf die CO2-Bilanz Leipzigs aus. Außerdem bilden sie den Lebensraum für Wildtiere im Stadtgebiet. Wir möchten mit dieser Aktion auch für eine baumstarke Stadt Leipzig werben“, erläutert Jürgen Kasek, Vorstandssprecher des Kreisverbandes, den Hintergrund der Aktion.

Der Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten J. S. Morton zurück (1872). Er wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche Tag des Baumes wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. An diesem Tag finden seitdem jedes Jahr öffentliche Baumpflanzaktionen statt, um die Bedeutung der Bäume für den Menschen, den Umweltschutz und die Wirtschaft im Bewusstsein zu halten.

Bäume zu pflanzen ist der Inbegriff nachhaltigen Denkens, denn im Schatten des Baumes, der heute gepflanzt wird, werden unsere Kinder und Enkel sitzen. Das Baumpflanzen ist deshalb ein Symbol der Zukunft und zeugt von verantwortungsbewußtem nachhaltigem Handeln.

Unter anderem werden im Geyerhaus Wildkirschen an Jugendgruppen aus Bulgarien und der Ukraine verschenkt.

„Sie erhalten je einen Wildkirschsteckling, um sie zu Hause als besonderes Andenken an Leipzig an exponierter Stelle einzupflanzen. Und das Geyserhaus wird auf seinem Gelände ebenfalls einen kleinen Baum pflanzen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Café Blickwechsel werden wir in dem zur Diakonie gehörenden Schrebergarten in „Brandt´s Aue“ in Gohlis ebenfalls zwei Wildkirschen pflanzen und verbinden so die dortige therapeutisch-gemeinsame Gartenarbeit mit dem Tag des Baumes.“ so Alrun Tauché, grüne Spitzenkandidatin zur Kommunalwahl im Wahlkreis 9 / Nordost.

Weiterhin sollen symbolisch am Plagwitzer Bürgerbahnhof 5 Eichen übergeben werden, die ebenfalls zur Begrünung des Geländes beitragen sollen. Im Wahlkreis Mitte werden ab 15 Uhr vom Waldplatz aus 25 Eichen 10 Wildobstsetzlinge verschenkt, und 12 Uhr an der Friedenskirche werden ebenfalls 20 Eichen an Einwohner verschenkt, wie auch 16 Uhr in Grünau am Allee Center.

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN ist es an diesem Tag besonders wichtig den Baum in das Zentrum des Interesses zu rücken und möglichst viele Menschen für das Thema zu begeistern. Wir wollen mehr Bäume in der Stadt und einen stärkeren Schutz des Leipziger Auwaldes.

Besonders für Bildbesrichterstattung geeignet:

Ort: Geyser-Haus, Parkbühne Bretschneider-Park, Kleiststr. 52, 04157 Leipzig

Zeit: 25. April 2014, 16:00 Uhr

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„Der Leipziger Auwald – Erholungswald oder Nutzwald?“ Spaziergang und Diskussion mit Monika Lazar

Am kommenden Sonnabend, den 14.09., lädt die Spitzenkandidatin der sächsischen Grünen für die Bundestagswahl und Leipziger Direktkandidatin Monika Lazar, zu einem Auwald-Spaziergang mit anschließendem musikalischen Picknick im Clara-Zetkin-Park (am Musikpavillion) ein.
Beginn ist 14 Uhr am Treffpunkt Teichstraße/ Roßmäßlerstraße. Von dort aus wird es eine, durch den Diplom-Geografen und BUND-Vorstandsmitglied Markus Kellermann begleitete, Führung durch den Leipziger Auwald geben.
Im Mittelpunkt der Führung, die durch den südlichen Auwald führt, sollen die Themen nachhaltiger Hochwasserschutz und Biodiversität stehen. Markus Kellermann werde dabei insbesondere auf die Gefahren für den Leipziger Auwald hinweisen zur Diskussion stellen, ob und welche Eingriffe in den Leipziger Auwald notwendig seien.
Jeden Tag würden Tier- und Pflanzenarten vom Menschen ausgerottet. In Deutschland seien 40% der Wirbeltierarten in ihrem Bestand bedroht, oder bereits ausgestorben. Ihre Lebensräume würden zerschnitten oder zerstört. Rückzugsgebiete gebe es nur noch wenige. Damit würden wir an dem Ast sägen, auf dem wir alle sitzen, meint Monika Lazar. Denn als Teil der Natur könne der Mensch nur leben, wenn er seine natürlichen Lebensgrundlagen bewahre.

„Wir wollen durch klare Naturschutzmanagementpläne und der Modernisierung des deutschen Naturschutzrechts, die die Natur und insbesondere den Leipziger Auwald besser schützen.“, so Monika Lazar. „Wir verstehen Naturschutz als ressortübergreifenden Politikansatz. Deshalb wollen wir den Naturschutz in allen Politikbereichen verankern. Unser Ziel ist der Erhalt der Natur, auch für unsere Kinder.“, so Lazar weiter.

Auch in Leipzig – wo der Auwald zwar viel und oft gepriesen werde, aber wenig konkrete Schutzmaßnahmen ergriffen würden – sei es notwendig diese Diskussionen zu führen.

Am Anschluss an die 2- stündige Exkursion im Leipziger Auwald wird es ab 16 Uhr am am Musikpavillon in der Anton-Bruckner-Allee noch ein musikalisches Picknick geben, bei welchem beide Leipziger Direktkandidatinnen der GRÜNEN anwesend sein werden.

Alle interessierten Leipzigerinnen und Leipziger sind herzlich eingeladen.

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Angebliche Gefahr für Leib und Leben: Tausende Bäume umsonst gefällt?

Im Februar 2011 wurden vorgeblich aus Gründen des Hochwasserschutzes im Leipziger Auenwald über zehn Hektar Wald auf und entlang von Deichanlagen gefällt. Dieses Vorgehen stützt sich auf den „Tornado-Erlass“ des sächsischen Umweltministers Frank Kupfer (CDU). Am Montag, 7.11., hatte die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in das Leipziger Ring-Café geladen, um die Folgen der Abholzung im Leipziger Auenwald zu diskutieren.

Gemeinsam mit  Nico Singer, Geschäftsführer des Ökolöwen, versuchte die grüne Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach dem zuständigen Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport, Heiko Rosenthal, plausible Erklärungen zu entlocken. Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) entzog sich mit Verweis auf die anhängige Klage des Ökolöwen gegen den Erlass der Veranstaltung. 
In der offiziellen Begründung des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft heißt es, dass man während eines laufenden Verfahrens nicht öffentlich auftrete. 

„Frechheit“, ist Gisela Kallenbach verärgert. „Die LTV muss doch irgendwann öffentlich erklären, wie sie im Auwald den Hochwasserschutz künftig betreiben will, ob die wichtigen und richtigen Maßnahmen des Konzepts forciert umgesetzt werden, bei denen Naturschutz und Hochwasserschutz sich gut ergänzen. Es gab bisher keine einzige Veranstaltung von Stadt oder Talsperrenverwaltung, um die Bürger zu informieren. Das ist eine schwache Leistung vom Land, aber auch von der ‚bürgerfreundlichen Kommune’, die die Leipziger Verwaltung so gern wäre.“

Im Übrigen teilte Minister Kupfer in seiner Absage mit, an welchen Abschnitten wann die Stuben gerodet werden und welche Ausgleichsmaßnahmen geplant seien. Seine Aussage hingegen, das Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig befinde sich mit den Naturschutzverbänden bereits in ständiger Abstimmung, wird von zumindest beim Ökolöwen ganz anders wahrgenommen. 

Dreh- und Angelpunkt des Abends war die Frage, ob die behauptete Gefahr für Leib und Leben, die zur Begründung der Abholzung herhalten musste, belegt ist. Da die Standfestigkeit der Deiche gefährdet sei, müssten die Bäume weg, so das Argument der LTV. Problem: die gefährdeten Deiche hatten keine Schutzfunktion. 

Beifall für seine Worte erntete Nico Singer: „Die Abholzungen waren eine ökologische Katastrophe für den Auenwald. Schlimmer noch ist, dass die Verwaltung erschreckend wenig dafür getan hat, diese Rodungen zu verhindern.“
Bürgermeister Rosenthals Werbung dafür, die jetzt folgenden Reparaturen als Chance für den Naturschutz zu sehen, folgte Kopfschütteln im Saal. 20 Hektar Wald, eventuell mehr, sind aufzuforsten. Ob die Planung der Ausgleichsmaßnahmen in der Weise umgesetzt werden, wie sie sich die LTV vorstellt, wird Gegenstand eines Genehmigungsverfahrens sein. Gewiss werden sich die Naturschutzverbände diese Pläne genau ansehen – seit fast einem Jahr warten sie genau darauf.

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