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GRÜNE: Kandidatenliste für die Teilneuwahl im Wahlkreis 9 steht!

Im Juli stellten die Leipziger GRÜNEN auf einer eigens einberufenen Mitgliederversammlung die neue Liste der Kandidatinnen und Kandidaten für die Teilneuwahl im Wahlkreis 9 auf. Am 1. August wurde dann der grüne Wahlvorschlag für die Teilneuwahl im Leipziger Norden beim Amt für Statistik und Wahlen eingereicht.

Alrun Tauché erhielt erneut das Vertrauen der Mitgliederversammlung als Spitzenkandidatin für den Wahlkreis 9. Alrun Tauché dazu: „Ich habe mich sehr über das hervorragende Ergebnis gefreut. Damit wurde unser engagierter Wahlkampf und das von mir gewonnene Stadtratsmandat, bei der Wahl am 25. Mai im Wahlkreis 9, gewürdigt. Vor allem aber ist es gut, die volle Unterstützung des GRÜNEN Kreisverbandes hinter sich zu wissen, um diese Aufgabe noch einmal stemmen zu können, sollte es doch zu einer Teilneuwahl kommen.“

Erfreut ist Alrun Tauché auch darüber, dass sich Gisela Kallenbach, derzeit Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bereit erklärt hat, für die weggezogene Kandidatin Katharina Leyrer auf Platz 5 zu kandidieren und die Spitzenkandidatin im Wahlkampf tatkräftig zu unterstützen.

Ob es überhaupt zu einer Teilneuwahl kommt, wird in den nächsten Wochen entschieden, wenn das Verwaltungsgericht im anberaumten Eilverfahren über den Widerspruch der Stadt gegen den Bescheid der Landesdirektion sowie der klagenden designierten Stadträte befindet.

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Landesdirektion Sachsen durchbricht die Schallmauer – Ein Beispiel von »unbürokratischem« Handeln versus Bürgerbeteiligung

DHL plant seine Frachtkapazität am FLH um 50 % zu erweitern. Die für dieses Vorhaben vorgesehenen Investitionen sollen sich auf immerhin 150 Mio. EUR belaufen.

Dazu Bert Sander (WVL):
Wie der LVZ vom 12.02.2014 berichtet, wurde der Antrag zur dafür erforderlichen 10. Änderung zum Planfeststellungsbeschluss „Start- und Landebahn Süd mit Vorfeld“ vom FLH erst am 14.1.2014 gestellt. Umgehend, also innerhalb weniger Tage, leitete die Landesdirektion Sachsen das sogenannte Anhörungsverfahren ein, und bereits am 13.2.2014, also gerade mal 4 Wochen nach Einreichung des besagten Antrages auf 10. Änderung, soll der Stadtrat von Schkeuditz über den Planfeststellungsbeschluss entscheiden. Bis zum 25.2.2014 wird der Stadt Schkeuditz und dem Landratsamt Nordsachsen noch Zeit für ihre finale Stellungnahmen gewährt. Es scheint geradezu so, als übertrage sich die hohe Geschwindigkeit der Fluggeräte nunmehr auch auf die Planungsprozesse – Hut ab, Chapeau!
Knapp 6 Wochen nach Eingang des Antrages für Erarbeitung, Prüfung und Stellungnahme – geradezu Überschallgeschwindigkeit. Bislang allerdings ohne den dazugehörigen Überschallknall, wohl auch deswegen, weil mit dem Landrat von Nordsachsen, Michael Czupalla, und dem Bürgermeister von Schkeuditz, Jörg Enke, sich politische Entscheidungsträger vor Ort befinden, die diese zweifelhafte Praxis dulden und befördern. Es fragt sich allerdings, ob und wie sich die Stadt Leipzig zur 10. Änderung positioniert. Einfach »durchwinken« sollte sie den Antrag jedenfalls nicht.

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