Archive for GRÜNE JUGEND

Mädchenräume und Frauenbücher

Gesine Agena, frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Bundestagsabgeordnete Monika Lazar besuchen Frauen- und Mädchenprojekte in Leipzig

Am Dienstag den 26.08. ist Gesine Agena, Mitglied im Bundesvorstand und frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zu Besuch in Leipzig. Zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Monika Lazar und der Landtagskandidatin Silvia Kunz besucht sie den Verein Frauen für Frauen e.V. mit ihrem neuen Projekt „Girlz*Space – Mädchenräume“ und die Frauen- und Genderbibliothek MONAliesA, die zuletzt von der Schließung bedroht war. Anschließend steht sie am Wahlinfostand für Fragen zur Verfügung.

10:00 Uhr bis etwa 10:45 Uhr Frauen für Frauen e.V., Mobile Mädchenarbeit „Girlz*Space – Mädchenräume“, Karl-Liebknecht-Str. 59 3 Etage
11:00 Uhr bis etwa 11:45 Uhr MONAliesA, Frauen-und Genderbibliothek im Lotta e.V.,, Bernhard-Göring-Straße 152
13-17 Uhr Wahlinfostand in der Peterstraße mit grünen Liegestühlen

Selbstverständlich sind Sie herzlich eingeladen an den Gesprächen teilzunehmen und Fotos zu machen.

Kommentar verfassen

Grüne Jugend Leipzig startet in den Wahlkampfabschluss

Die letzten zwei Tage vor der Wahl möchte die Grüne Jugend Leipzig noch einmal aktiv junge Leute zum Wählengehen animieren und ist dazu mit zwei Abendständen vertreten. Diese werden jeweils am Freitag, den 23.05. ab 19 Uhr am Südplatz und am Samstag, den 24.05. ab 19 Uhr auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park stattfinden.
Dazu Diana Ayeh, von der Grünen Jugend Leipzig und Kandidatin zur Stadtratswahl im Leipziger Süden: „Mit Liegestühlen und nettem Ambiente wollen wir das sommerliche Wetter nutzen und gerade für jüngere Wähler*innen nochmals ein Angebot schaffen, sich über Kommunalpolitik und die am Sonntag stattfindenden Wahlen zu informieren. Am Samstag wollen wir unter dem Motto „Chillen ohne Autos“ außerdem für einen autofreien Clara-Zektin-Park werben. Die Grüne Jugend Leipzig unterstützt die Petition für einen autofreien Park. Das weitere Vordringen des Autoverkehrs in Schutz- und Naherholungsgebiete muss verhindert werden.”
Die Petition des Ökolöwen ist hier zu finden: https://www.openpetition.de/petition/online/der-clara-park-soll-autofrei-bleiben

Kommentar verfassen

Kohle nur noch zum Grillen! Die Grüne Jugend Leipzig grillt gegen den Braunkohletag

Am Donnerstag den 22.05. und am Freitag den 23.05. findet in Leipzig mit dem Braunkohletag des Bundesverbandes Braunkohle (DEBRIV) eine der größten Lobyveranstaltungen der Braunkohleindustrie statt. Die Grüne Jugend Leipzig solidarisiert sich mit der Gegenkundgebung auf dem Augustusplatz am Donnerstag. Sie wird von 14:30-16:30 Uhr mit einem Grill und veganem Grillgut unter dem Motto „Kohle nur noch zum Grillen“ vor Ort sein.

„Die Stromerzeugung mit Braunkohle ist klimaschädlich, ineffizient und birgt durch Tagebau hohe Folgekosten. Es gibt dank Wind, Wasser und Sonne inzwischen gut entwickelte Technologie, die viel klimafreundlicher und unbegrenzt verfügbar ist. Braunkohleverstromung behindert den Einsatz eben dieser und deswegen fordern wir einen Braunkohleausstieg bis 2030. Dies wollen wir auf der Kundgebung noch einmal deutlich machen“, erklärt Diana Ayeh von der Grünen Jugend Leipzig. „Die Braunkohlelobby ist mit daran schuld, dass in der Vergangenheit Klimaschutzziele aufgeweicht wurden. Damit setzt sie die Zukunft unserer Generation und die zukünftiger aufs Spiel. Darum rufen wir dazu auf am Donnerstag an der Kundgebung der Umweltverbände teilzunehmen.“

Kommentar verfassen

Eine andere Welt ist möglich – Aktion zum Weltfrauentag am 08.März

Am 8.März ist Weltfrauentag – seit über 100 Jahren wird diese Gelegenheit genutzt, um die vollkommene Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität zu fordern, und sich gegen Sexismus, Gewalt gegen Frauen und jegliche Diskriminierung aufgrund von Geschlecht zu stellen. Denn eine formale Gleichberechtigung macht noch lange keine emanzipierte Gesellschaft.
Die GRÜNE JUGEND Leipzig wird deshalb am 8.März von 14.15 – 15.15 Uhr mit einer Mitmach-Aktion auf dem Kleinen Willy-Brandt-Platz (zwischen Bahnhof und Zugang zur Innenstadt) Ideen, Meinungen, Gedanken sammeln, wie wir unser Miteinander und unsere Gesellschaft geschlechtergerechter gestalten können, denn: Eine andere Welt ist möglich!

Kommentar verfassen

Schluss mit der Kontrollwut

GRÜNE JUGEND Leipzig begrüßt Abschaffung der polizeilichen Komplexkontrollen.

Die 2011 vom jetzigen Oberbürgermeister-Kandidaten der CDU, Horst Wawrzynski, in seiner damaligen Funktion als Polizeipräsident eingeführten Komplexkontrollen der Polizei wurden durch seinen Nachfolger Bernd Merbitz zurecht wieder abgeschafft. Die GRÜNE JUGEND Leipzig begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich, denn die Komplexkontrollen haben nicht zu einem Mehr an Sicherheit geführt sondern nur zu einem Mehr an Verunsicherung der Leipziger Bevölkerung und einer Kriminalisierung von z.B. Jugendlichen oder Clubbesucher*innen. „Der enorme personelle und materielle Aufwand für diese Komplexkontrollen stand zu keinem Zeitpunkt in einer Relation zum eigentlichen Ziel“, macht Julian Mütsch von der GRÜNEN JUGEND Leipzig deutlich. Gut, dass dies nun auch Herrn Merbitz klar geworden ist, der seinerzeit als Landespolizeipräsident mitverantwortlich für die Einführung war. Anstatt mit einem polizeilichen Großaufgebot –  inklusive Reiterstaffeln – Parks, Clubs, Geschäfte und Straßen punktuell zu patrouillieren sollte die Polizei für ihre tägliche Arbeit vor Ort befähigt sein. Wichtiger ist die Garantie von gut erreichbaren Dienststellen mit ausreichend und gut geschultem Personal statt martialischer Komplexkontrollwut.

Kommentar verfassen

„Wasser, Wind und Sonne – Kohle in die Tonne!“ – Die Grüne Jugend Sachsen kritisiert den Beschluss der sächsischen SPD zum Braunkohleausstieg

Mit ihrem Leitantrag hat die SPD Sachsen auf ihrem Parteitag am Wochenende ihren Fahrplan zu 100% Erneuerbaren Energien vorgestellt. Mit dem geradezu dreisten Titel „Neue Energie für Sachsen“ wollen die Sozialdemokraten erst 2050 komplett auf Erneuerbare Energien umgestiegen sein. Dazu Silvia Kunz, Sprecherin der Grünen Jugend Sachsen: „Die Pläne der SPD sind wenig ambitioniert und ungeeignet die Zukunft Sachsens zu sichern. Mit Braunkohle als Energieträger für die nächsten 40 Jahre wird Sachsen weit hinter der technologischen Entwicklung zurückbleiben und die Energiewende in ganz Deutschland behindern. Auch mit dem Ziel bis 2020 den Anteil der Erneuerbaren Energien auf 25% anzuheben bleiben die Ziele der SPD Sachsen weit hinter dem Bund zurück, in dem der Anteil schon heute 23% beträgt. Hier nähert sich die SPD der CDU an, statt sich von ihr zu distanzieren.“ Die Grüne Jugend Sachsen kritisiert außerdem die zunehmenden Kosten für Tagebausanierungen, da ständig weitere Felder erschlossen werden. Diese werden nicht etwa von der MIBRAG getragen, sondern vom Land Sachsen selbst. „Dabei wäre das Geld in den Bereichen Bildung und ÖPNV besser aufgehoben.“, erklärt Tommy Penk, junggrüner Direktkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Landkreis Leipzig: „Um die Braunkohle bis 2050 zu sichern, werden weitere Erschließungen von Tagebaufeldern notwendig sein. Dies wird Umsiedlungen, Lärm und Zerstörungen der Umwelt, wie derzeit in Pödelwitz geplant, zur Folge haben und das auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Wir brauchen eine Energiepolitik, die den Wirtschaftsstandort Sachsen nachhaltig fördert und auch für zukünftige Generationen attraktiv macht. Daher sollte angestrebt werden das Ziel 100% Erneuerbare bereits bis 2030 zu verwirklichen.“ Die Grüne Jugend Sachsen fordert daher den Ausbau der Erneubaren Energien zu forcieren um den Schaden für Mensch und Umwelt durch Tagebau und Umsiedlungen zukünftig einzudämmen und die staatlichen Subventionen für eine bessere Bezahlung von Lehrern, bessere Finanzierung des ÖPNV und die Entlastung der Kommunen zu nutzen.

Kommentar verfassen

Für eine grenzenlose Welt und das Recht auf Bewegungsfreiheit

Zum Internationalen Menschenrechtstag – Aktion der GRÜNEN JUGEND Leipzig für eine menschenwürdige Migrationspolitik

Am 10.Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Die Europäische Union, als auch Deutschland berufen sich gerne auf die gemeinsamen europäischen Rechte und Freiheiten und geben vor, Menschenrechte in den Mittelpunkt ihrer Politik zu stellen und diese zu achten. Doch scheinbar gelten z.B. das Recht auf Bewegungsfreiheit oder das Recht um Asyl zu bitten, nicht ausnahmslos für alle, sondern nur für die wirtschaftlich Erwünschten und die Bürger*innen der EU.
An den europäischen Außengrenzen hingegen werden diese Rechte ebenso missachtet, wie auch die deutsche Gesetzgebung in Form des Asylbewerber*innenleistungsgesetz eine klare Verletzung von Menschenrechten darstellt. Die GRÜNE JUGEND Leipzig nahm dies zum Anlass, um mit einer Aktion in der Leipziger Innenstadt auf die Problematik europäischer und deutscher Migrationspolitik aufmerksam zu machen. „Symbolisch errichteten wir jene Grenzen, die für die Meisten von uns nicht mehr spürbar sind, aber für eine große Anzahl von Menschen eine tagtägliche Begrenzung ihres Rechts auf ein selbstbestimmtes Leben darstellen. Residenzpflicht, Gutscheinsysteme statt Bargeld und die Unterbringung in Heimen weit außerhalb jeglicher Infrastruktur, stellen eine Verletzung grundlegender Rechte von Asylsuchenden und Flüchtenden dar“, erklärt Norma Tiedemann von der GRÜNEN JUGEND Leipzig. „Wir fordern daher eine Abschaffung des diskriminierenden Asylbewerber*innenleistungsgesetzes auf Bundesebene ebenso wie eine menschenwürdige und dezentrale Unterbringung auf Kommunal- und Landesebene sowie ein Ende der Aufrüstung der europäischen Außengrenzen u.a. durch die Grenzschutzagentur FRONTEX.“ so Norma Tiedemann weiter. Die GRÜNE JUGEND streitet für eine grenzenlose Welt und das Recht auf Bewegungsfreiheit für alle Menschen unabhängig von Pass, Herkunft oder Geldbörse.

Kommentar verfassen

Ein Zeichen gegen Rassismus und jegliche menschenverachtende Ideologie

GRÜNE JUGEND Leipzig beteiligt sich am 9.November an den Stoplersteinmahnwachen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 09. November 2012 jährt sich die Reichspogromnacht zum 74. Mal. Anlässlich dessen werden Menschen
in ganz Leipzig den Opfern des Nationalsozialismus durch Mahnwachen an zahlreichen Stolpersteinen im Stadtgebiet
gedenken. Diese Steine wurden an ehemaligen Wohnstätten verschleppter Menschen verlegt, um an Verfolgung
und Vernichtung zu erinnern. Dazu die GRÜNE JUGEND Leipzig:

Aus der Vergangenheit Deutschlands rührt eine Verantwortung sowohl gegenüber der Gegenwart als auch der
Zukunft. Deshalb darf kein Schlussstrich unter die deutsche Geschichte gezogen werden – denn Vergangenheit geht
uns immer an.
Am 09. November wird die GRÜNE JUGEND Leipzig eine Mahnwache am Lindenauer Markt 8 halten. Damit gedenken
wir Johannes Erich Palusczyk, der zuletzt in diesem Gebäude mit seiner Familie lebte. Johannes Erich Palusczyk fiel unter
das Sterilisationsgesetz und wurde deshalb im Jahre 1934 in die “Landesheilanstalt” Leipzig-Dösen eingeliefert. Am
05.05.1940 wurde er nach Waldheim verlegt und knapp zwei Monate später schließlich in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein
gebracht, wo er mit 38 Jahren am gleichen oder am nächsten Tag im Rahmen des Euthanasie-Programmes –
einem Teil der nationalsozialistischen “Rassenhygiene” – ermordet wurde. Da die Todeszeitpunkte von den Anstalten
manipuliert wurden, um mehr Geld von Krankenkassen zu beziehen, ist das genaue Tötungsdatum von Euthanasieopfern oft
nicht mehr genau nachvollziehbar. Noch 3 Wochen nach seinem Tod wurde seiner Familie mitgeteilt, er sei mit unbekanntem
Ziel weiterverlegt worden. Zum Gedenken an das Leid dieses Menschen und seiner Familie wurde ein Stolperstein vor seinem Haus
verlegt.

„Wir werden am 09. November vor Ort sein, um Johannes Erich Palusczyk und all den anderen Opfern nationalsozialistischer
Gewalt zu gedenken. Es darf keinen Platz für die Ignoranz gegenüber diesen schrecklichen Taten geben.“, so Rita Lerman
von der GRÜNEN JUGEND Leipzig. „Wir müssen ein Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Fremdenfeindlichkeit
und alle anderen Ideologien setzen, die Menschen in willkürliche, vorgeblich ungleichwertige Gruppen unterteilen. Wir müssen
verhindern, dass sich eine solch menschenverachtende Ideologie jemals wieder ausbreitet. Wir müssen gegen das Vergessen
kämpfen“, erklärt Rita Lerman weiter.

Kommentar verfassen

Armut hat ein Geschlecht!

GRÜNE JUGEND Leipzig spricht sich zum Internationalen Tag für die Beseitigung von Armut für eine feministische Politik zur Armutsbekämpfung aus!

Vor 20 Jahren erklärte die Vollversammlung der Vereinten Nationen den 17.Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung von Armut.

Zu dieser Gelegenheit macht die GRÜNE JUGEND Leipzig darauf aufmerksam, dass nicht alle Menschen gleichermaßen von Armut betroffen und bedroht sind: das individuelle Armutsrisiko ist zu großen Teilen vom Geschlecht eines Menschen abhängig. Frauen erhalten gerade einmal 10% des weltweiten Einkommens! Sie sind in einem höheren Maße von Armut bedroht als Männer. Um diese krasse Ungerechtigkeit deutlich zu machen, haben wir heute in der Innenstadt symbolische 10%-Kekse und Informationen an Passantinnen verteilt, erklärt Rita Lerman von der GRÜNEN JUGEND Leipzig. Armut ist eine Verletzung von Menschenrechten und viel zu selten werden die grundlegenden Ursachen in den Blick genommen: Unter anderem die patriarchalen Geschlechterverhältnisse. Frauen haben strukturell einen schlechteren Zugang zu notwendigen Ressourcen wie Bildung, Krediten, Land oder moderner Technologie, so Lerman weiter. Der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern beträgt auch in Deutschland 23%. Ein Löwinnenateil unbezahlter Arbeit wird von Frauen geleistet. Das führt in der Gegenwart zur Abhängigkeit von Frauen und in Zukunft zu geringeren Rentenansprüchen – ein direkter Weg in Altersarmut. Was wir brauchen ist eine feministische Politik zur Armutsbekämpfung auf allen Leveln. Eine Kindergrundsicherung, Quoten, Mindestlöhne, Genderbudgeting und dezidierte Frauenfördermaßnahmen sind das Mindeste, um eine radikale Veränderung der Geschlechterverhältnisse anzustoßen. Das gilt auch in Leipzig und im alltäglichen Leben jedes Menschen!

Kommentar verfassen