Besetzung der Ludwigstraße 71 ist ein Akt des zivilen Ungehorsams

Am letzten Freitag wurde von Aktivist*innen ein Haus in der Ludwigstraße im Leipziger Osten besetzt. Matthias Jobke, Vorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig sagt dazu:

„Die Besetzung der Ludwigstraße 71 ist ein Akt des zivilen Ungehorsams. Die Aktivist*innen möchten damit auf den vorhandenen Leerstand in der Stadt aufmerksam machen – was bei gleichzeitigem Wohnungsmangel und steigenden Mieten zweifelsohne Fragen aufwirft. Das von den Aktivist*innen vorgelegte Nutzungskonzept, bestehend aus selbstorganisierten Wohnformen für alle Generationen, Gemeinschaftsräumen und -gärten und Räumen für Bildungsarbeit begrüßen wir sehr.  Selbstverständlich stellt das Besetzen von Häusern einen Gesetzesverstoß dar, Eigentum verpflichtet jedoch auch und jahrelanger Leerstand von Wohnraum ist in der wachsenden Stadt nicht zu vermitteln. In unserer Gesellschaft muss immer Platz für politische Aktionen sein, die uns auf Missstände hinweisen.“

„Dass die oder der Eigentümer*in am Mittwoch nach Leipzig kommen will, begrüßen wir sehr. Wir hoffen auf einen fruchtbaren Dialog mit den Aktivist*innen und auf eine Einigung, die für alle Seiten zufriedenstellend ist. Wir BündnisGRÜNEN werden uns in den nächsten Tagen auch selbst um ein Treffen mit den Aktivist*innen bemühen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu überlegen, wie eine Win-Win-Lösung aussehen könnte“ ergänzt Ulrike Böhm, Vorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig.

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