Hitzewelle zeigt erneut, wie wichtig Abkühlung für Leipzig ist

Sowohl die Anzahl der Sommertage, man spricht hier von Maximaltemperatur von 25°C als auch der Hitzetage, hier steigen die Temperaturen über 30°C nimmt seit Jahren zu. Mit Temperaturen bis 38°C erlebt Leipzig nun erneut eine Hitzewelle. Bereits in den vergangenen Jahren vertrockneten während der heißen Sommer Bäume und Sträucher im städtischen Grün. Die Hitze wird den Parks und Grünflächen nun weiter zusetzen.

Zudem ist die nächtliche Abkühlung in der Stadt begrenzt. Dies belastet insbesondere Neugeborene und alte Menschen, die sich schlechter an die Hitze anpassen können. Die anhaltende Dürre sorgt dafür, dass die Stadtbäume bereits jetzt ihre Blätter abwerfen.

„Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen und damit das Leben für die Menschen in der Stadt erträglich zu gestalten, müssen die offenen Wasserflächen in der Stadt unterhalten und weitere geschaffen werden. Im Innenstadtbereich wäre auch die Anbringung von Sonnensegeln eine Alternative“, so Ulrike Böhm, Sprecherin der Leipziger GRÜNEN. Auch die Aufstellung weiterer Trinkbrunnen könnte noch in diesem Jahr erfolgen.

Die Wiesenflächen in den städtischen Parkanlagen stellen kleine Kaltluftentstehungsgebiete dar. Leider würden sie viel zu oft und viel zu kurz gemäht, so dass der Wind dort nur noch Staub aufwirbelt. Das Pflegekonzept für die Leipziger Parkanlagen müsse jetzt an die Klimakrise angepasst werden.

„Wir GRÜNEN wollen auch, dass die Stadt endlich einen ambitionierten Plan zur Fassadenbegrünung vorlegt. Vor allem für private Hausbesitzer_innen müssen hier mittelfristig Anreize geschaffen werden. Grüne Wände tragen nicht nur zur Verbesserung des Gebäudeklimas bei, sondern sie haben auch einen positiven Einfluss auf das städtische Umfeld. Fassadenbegrünung bindet Luftschadstoffe, reduziert Lärm und kühlt die unmittelbare Umgebung“, sagt GRÜNEN-Sprecher Matthias Jobke.

In der Stadt liegt die Temperatur durchschnittlich um ca. 4 bis 5 Grad höher als im Umland. Hier kämen nun die so genannten Frischluftschneisen ins Spiel, große, unbebaute Flächen, die für einen Luftaustausch zwischen den dicht bebauten Gebieten und den städtischen Parks sowie dem Auwald sorgen.

„Der Auwald nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Wir GRÜNEN haben uns im Stadtrat für ein Entwicklungskonzept für den Leipziger Auwald und ein Auwaldkommunikationskonzept stark gemacht. Die heißen Sommer zeigen uns jedes Jahr aufs neue, was für einen Schatz wir an ihm haben“ so Matthias Jobke abschließend.

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