Einladung CSD-Woche: „Sexualpädagogik der Vielfalt“ darf keine Schule machen?

Das Referat Gleichstellung für Mann & Frau der Stadt Leipzig und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig laden am 14.07.2015, um 19.00 Uhr herzlich zur Podiumsdiskussion:
„Sexualpädagogik der Vielfalt“ darf keine Schule machen?
im Neuen Rathaus Leipzig, Martin-Luther-Ring 4-6, Turmzimmer 270, ein. Diese Veranstaltung ist Teil des Programms der im Moment stattfindenden Leipziger CSD-Woche 2015. Selbstverständlich sind Sie gern eingeladen über unsere Veranstaltung zu diesem strittigen Thema zu berichten.

Auf dem Podium diskutieren:

  • Eva Jähnigen, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachsen,
  • Herr Marcus Felix, Mitglied der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Thüringen und
  • Herr Dr. Klemens Ketelhut von der Philosophischen Fakultät III, Erziehungswissenschaften der Universität Halle-Wittenberg.

Moderation: Martin Biederstedt (KV Leipzig von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Mitglied im Gleichstellungsbeirat der Stadt Leipzig)

+++ Hintergrund: +++
Soll in Schulen stärker für mehr Toleranz in Liebes- und Lebensfragen geworben werden? Entsprechende Pläne der grün-roten Landesregierung Baden-Württembergs haben bundesweit eine kontroverse Debatte entfacht.

Der Begriff Sexuelle Vielfalt steht für die Vielfalt von Lebensformen, sexuellen Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und Geschlechtsinszenierungen. Er bezieht sich also nicht auf Sexualitäten oder Sexualpraktiken, sondern auf Identitäten und Lebensformen.

Aktuell gibt es Empfehlungen für die Bildungspläne der Bundesländer, sexuelle Vielfalt fächerübergreifend an Schulen zu behandeln. Auch die Sächsische Staatsregierung überarbeitet momentan den Orientierungsrahmen für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen. Der Begriff „Sexuelle Vielfalt“ kommt aber weder im „alten Orientierungsrahmen“ noch in den Lehrplänen vor. Hat sich dessen Tatbestand hier in Sachsen überhaupt schon herumgesprochen?

Welche fachlichen Standards werden somit der neuen Handlungsanweisung für PädagogInnen hierzulande zu Grunde gelegt und wie werden praxiserprobte Projekte der Aufklärungs- und Bildungsarbeit in die Erarbeitung einbezogen?

Eine Diskussion mit VertreterInnen aus Praxis, Forschung und Lehre sowie des Sächsischen Landtags.

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