„Kohle zerstört Heimat: Tillich verfeuert Sachsens Dörfer“

Am 26.08. um 13:30 Uhr kommt mit Simone Peter die grüne Bundesvorsitzende nach Leipzig um die Grünen vor Ort im Landtagswahlkampf zu unterstützen. Unter dem Motto „Kohle zerstört Heimat; Tillich verfeuert Sachsens Dörfer“ werden symbolisch im Rahmen der Aktion auf dem Augustusplatz, auf der Seite des Gewandhauses, Dörfer im Ofen verbrannt. Der aufsteigende Rauch soll dabei die desaströse Klimabilanz erinnern. Ebenfalls nimmt Volkmar Zschocke Spitzenkandidat der Grünen zur Landtagswahl an der Aktion teil.

„Gerade am Wochenende bei der Antikohlekette haben mehr als 7500 Menschen ein Zeichen gegen Braunkohle und die Zerstörung ihrer Heimat gesetzt. Es wird Zeit, dass auch die sächsische Landesregierung begreift, dass Braunkohle keine zukunftsfähige Energie ist“, so Jürgen Kasek, Vorstandssprecher des Kreisverbandes.

Die hoch subventionierte Braunkohle sichert auch keine Arbeitsplätze sondern verhindert den Ausbau von Erneuerbaren Energien, die wiederum Arbeitsplätze schaffen könnten. Braunkohle ist der fossile Energieträger mit den höchsten klimaschädlichen CO2 Emissionen. Die spezifischen Klimafolgekosten sind daher am höchsten. Braunkohle ist zudem einer der am höchsten subventionierten Wirtschaftsbereiche überhaupt, wie erst das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie im Auftrag des Umweltbundesamtes herausgefunden hat. Deutschlandweit wird die Summe an direkten und indirekten Subventionen mit 960 Mio € jährlich angegeben.

So heißt es im Gutachten:

Zu den direkten Subventionen zählen direkte Investitionszuschüsse in Millionenhöhe an die Betreiber von Braunkohlenkraftwerken für den Neubau und die Modernisierung dieser Kraftwerke und für weitere Investitionen in die Braukohlewirtschaft. Bei Umlage von einmalig erhaltenen Begünstigungen auf die betriebswirtschaftlich übliche Nutzungsdauer der jeweiligen Investitionsobjekte beträgt die Höhe der direkten Subventionen mindestens zwölf Millionen Euro jährlich. Weniger im öffentlichen Bewusstsein – aber wirtschaftlich bedeutsamer – ist der Verzicht auf die Besteuerung der Braunkohle – gleiches gilt für die Steinkohle und Uran – bei der Strom- und Wärmeerzeugung. Die Steuervergünstigungen für die Kohle führen dazu, dass Energieträger mit geringerem CO2-Gehalt – wie Heizöl und Erdgas, die tendenziell weniger zum Treibhauseffekt beitragen – benachteiligt sind.

„Das im 21. Jahrhundert immer noch Menschen vertrieben werden und die Natur in diesen Ausmaßen zerstört wird ist ein untragbarer Zustand. Kohle hat keine Zukunft. Das dabei ausgerechnet, die sich sonst so heimatverbunden gebende CDU, genau diese Heimat zerstört, Kultur vernichtet und die Schöpfung zerstört, zeigt das die CDU eine Partei ohne Wertfundament ist und das christlich im Namen lediglich ein schmückender aber inhaltsleerer Beisatz ist.“, so Kasek abschließend.

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Ort: Augustusplatz, auf der Seite des Gewandhauses, 04109 Leipzig
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13:30 Uhr: Bildaktion und Statement mit Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, zum Thema „Kohle zerstört Heimat: Tillich verfeuert Sachsens Dörfer“ .

Weitere TeilnehmerInnen:
Volkmar Zschocke, Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen
Claudia Maicher, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen

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