8. Mai – „Nie wieder!“ – Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entschieden entgegentreten

Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig ruft zur Teilnahme an der 08. Mai-Veranstaltung auf dem Lindenauer Markt mit abschließender Demonstration auf.

Zum 69. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus und Krieg rufen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN alle Leipziger zur Teilnahme an der Veranstaltung mit anschließender Demonstration des „Bündnis 8. Mai“ auf. Das Bündnis setzt sich aktiv für die Schließung des Nazizentrums in der Odermannstraße 8 sowie ein Verbot aller neonazistischen Organisationen und Parteien ein.

Mit der Veranstaltung am 8. Mai sollen die Leipziger auf bestehende Probleme mit rassistischen und menschenfeindlichen Bestrebungen aufmerksam gemacht und zum Eintreten für eine offene und tolerante Gesellschaft gebracht werden.

„Jeder Mensch kann etwas zur Veränderung bestehender Probleme und besonders zur Bekämpfung rechter Strukturen in der eigenen Stadt beitragen. Des fordern wir die Leipziger Einwohner auf, sich gegen vorhandene nazistische Strukturen klar zu bekennen und einen Beitrag zu gesellschaftlichen Veränderungen und einem stärkeren Miteinander zu leisten.“, sagt Carolin Waegner, Vorstandsmitglied des Kreisverbandes und Kandidatin für den Stadtrat im Wahlkreis Alt-West.

„Wir stellen wir uns entschieden gegen jegliche Akzeptanz gegenüber neonazistischen Aktivitäten. Es ist undenkbar, dass Neonazis und deren Gedankengut weit in die Mitte der Gesellschaft hineinwirken und so von Teilen der Bevölkerung übernommen werden.“, so Petra Cagalj Sejdi, Vorstandssprecherin des Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

„Vor allem auf Grund der in letzter Zeit immer wieder aufgetretenen alltagsrassistischen und fremdenfeindlichen Tendenzen innerhalb der Leipziger Einwohnerschaft ist es notwendig, gerade an einem Tag wie dem 8. Mai, sich klar gegen jeglichen Rassismus sowie Ressentiments gegenüber vermeintlich Fremdem zu bekennen und für eine vielfältige Gesellschaft in Leipzig einzutreten.“, Waegner weiter.

Eine starke Zivilgesellschaft, in der die Menschen miteinander und nicht aneinander vorbei leben, verbunden mit einem gegenseitigen Eintreten füreinander könne wesentliche Auswirkungen hin zur Verringerung neonazistischer Bewegungen haben. Aus diesem Grund sei es wichtig, sich offen gegen jegliche menschenfeindlichen Bestrebungen zu bekennen. Homophobie, Sexismus, Rassismus und jede andere Form der Menschenfeindlichkeit gelte es mit Hilfe verstärkter Zivilcourage zu bekämpfen. „Aus diesem Grund ist es umso notwendiger, dass viele verschiedene Menschen miteinander demonstrieren und nicht länger die Augen verschließen und diese Zustände schweigend hinnehmen.“, fügt Cagalj Sejdi hinzu.

Ab 17 Uhr findet ein Programm mit verschiedenen Akteuren sowie eine Podiumsdiskussion auf dem Lindenauer Markt statt. 20 Uhr beginnt die Demonstration, die zur Abschlusskundgebung auf die Odermannstraße führt und dort der Unzumutbarkeit von Ansichten und Bestrebungen der menschenfeindlichen Nazis Ausdruck verleihen soll.

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