GRÜNEN-Stadtratsfraktion steht hinter Haushaltsantrag des Jugendhilfeausschusses zur Aufstockung von Mitteln für die Jugendhilfe

Unpopuläre Entscheidung angekündigt: Angebote der Jugendhilfe sind 2014 von Schließung bedroht

Nachdem der Oberbürgermeister die zuerst von allen Ressorts eingeforderte 10 %-Kürzung Anfang November im Jugendhilfebereich rückgängig gemacht hatte und alle sich darüber freuten, kam eine neue Hiobsbotschaft ans Licht.

Michael Schmidt meint dazu: „Die jetzt angekündigte und veröffentlichte Finanzierungsabsage der Verwaltung für drei Jugendtreffs (Grünau, Mölkau, Mitte) ist für uns eine schwierige Nachricht, denn wir wollen die Trägerlandschaft stabilisieren und erhalten. Diese neue Nachricht ist getreu dem Motto „Rein in die Kartoffeln – raus aus den Kartoffeln“ ein unerfreuliches Zurückrudern. Was denn nun?

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen engagiert sich seit Jahren für den Erhalt eines ausreichenden Angebotes für Jugendliche die besonderen Bedarf an sozialer und sozialpädagogischer Hilfe haben. In Anbetracht dessen, dass die junge Bevölkerung wächst und gleichzeitig Räume, im Sinne von verfügbarem Platz, für Kinder und Jugendliche immer weniger werden, muss man sich schon fragen dürfen, ob die Reduzierung des Angebotes der richtige Weg ist. Wo können Jugendliche denn unter sich sein – wo gibt es noch die alternativen Angebote die auch ohne Eintritt oder Beitragsgeld die Türen öffnen?

Die Verwaltung bringt Schließungsvorschläge tatsächlich immer wieder. Festzustellen ist, dass diese Schließungsvorschläge ausschließlich Einrichtungen Freier Träger treffen. Auch wenn den Schließungsvorschlägen Prüfungen und Nutzerstatistiken zugrunde und die Verwaltung daraus durchaus nachvollziehbar macht, wie sie zur Entscheidung gekommen ist, die grundsätzliche Frage bleibt bestehen.

Deswegen unterstützen wir den Antrag des Jugendhilfeausschusses an den Haushalt für 2014, der immerhin noch eine weitere Erhöhung des Etats um 143.500 EUR verlangt, um steigende Personal- und Betriebskosten abzufangen. Wir werden uns daneben um noch weitere Lösungen zum Erhalt der drei Jugendeinrichtungen in Freier Trägerschaft bemühen.“

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