OBM-Kandidat Felix Ekardt: „Spardiktat macht Bildungsinvestitionen zu Nichte“ – Grüne fordern klares Bekenntnis für Bildungsinvestitionen.

Ekardt: „Kürzungen bei den Öffnungszeiten der Campusbibliothek sind nicht die Lösung für Schwarze Zahlen im Hauhalt.“

Prof. Dr. Felix Ekardt, spricht sich klar gegen eine Verkürzung der Lesezeiten in der Campusbibliothek aus. Bereits zum kommenden Wintersemester sollen die Öffnungszeiten deutlich zusammengekürzt werden. Im Zuge des Universitätsneubaus am Augustusplatz wurden viele Investitionen für eine 24-Stunden Bibliothek getätigt, beispielsweise ein zusätzlicher Seiteneingang oder Bücher, die mit RFID-Chips versehen wurden. „Die 24-Stunden Bibliothek war ein deutliches Zeichen für den Bildungsstandort Leipzig. Sollte es nun zu Kürzungen bei den Öffnungszeiten kommen, waren die Investitionen in der Vergangenheit für die Katz. Es fehlt in der Politik und Verwaltung ein klaren Bekenntnis für Bildungsinvestitionen, die langfristig zu Schwarzen Zahlen in jedem Haushalt führen. Die aktuelle Debatte um die Öffnungszeiten der Campusbibliothek zeigt sehr deutlich die Logik der Politiker: ad hoc reagieren statt langfristig agieren. Dies wird im Ergebnis auch dem Bildungsstandort Leipzig massiv schaden.“ Felix Ekardt, OBM-Kandidat der Grünen weiter: „Einsparungen sind wichtig, dazu bedarf es aber einer detaillierten Analyse der Ausgaben und Einnahmen und nicht, dass man willkürlich den Rotstift ansetzt.“

Die 24-Stunden-Bibliothek war ein deutliches Signal, welches auf die Lebensrealität der Studierenden und Lehrenden eingeht. „Es wird außer Acht gelassen, dass viele Studierende nebenbei arbeiten müssen um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können, die drastischen Kürzungen der Lesezeiten trifft diese Gruppe am Härtesten. Es kann von einer vielbeschworenen Bildungsoffensive keine Rede mehr sein. Im Ergebnis leidet damit auch der Wissenschaftsstandort Leipzig gegenüber anderen Universitätsstandorten, wie etwa Halle oder Dresden. Beide Universitäten bieten nach den neuen Lesezeiten bessere Konditionen an als Leipzig. Dabei wurden die 24 Stunden Öffnungszeiten auch gerade erst in der Wochenzeitung die Zeit gewürdigt. Daher steht auch die Stadt in der Pflicht sich mit aller Macht gegen die Kürzungen zu stellen für den Bildungsstandort Leipzig.“, so Ekardt.

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