Klage gegen diskriminierende Einlasskontrolle erfolgreich – Stadt muss jetzt reagieren!

Nach dem Urteil im Prozess wegen rassistischer Einlasskontrollen in Leipzig kann sich die Stadt nicht weiter verstecken und muss handeln. Auch wenn es zu begrüßen ist, das sich die Clubs nach den Einlasskontrollen durch das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB) selbst verpflichten zukünftig diskriminierendes Verhalten am Einlass zu unterbinden reicht dies nicht aus.“, so Norman Volger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen im Stadtrat Leipzig. 

„Bisher hat sich die Stadt immer hinter dem laufenden Verfahren versteckt und behauptet, dass es bei der Stadt keine Beschwerden gegeben hätte und ja nicht klar sei, ob an den Vorwürfen etwas dran sei. Mit dem Urteil ist nun klargestellt, dass es sich nicht um Märchen handelt, sondern um tatsächliche Diskriminierung, welche verboten ist. Ein Wegsehen ist spätestens jetzt nicht mehr vertretbar. Das Gewerbeaufsichtsamt ist in der Pflicht verbindliche Maßnahmen mit ALLEN Beteiligten (Clubbetreibern, ADB, Studentenrat) abzusprechen. Zukünftig müssen klare Regeln für derartige Vorfälle existieren, die Lösungen bringen ohne die Gerichte zu beschäftigen.“, so Volger abschließend.
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