Bis Ende Juli unbedingt Beteiligungsmöglichkeit bei Entwurf Lärmaktionsplan nutzen

Maßnahmen gegen Lärm von der Stadt fordern!

Die Frist für Online-Dialog mit der Stadtverwaltung zum Thema  Lärmbelastungen in Leipzig endet schon am 31. Juli 2011. 

Auf der Internetseite der Stadt Leipzig ist der Online-Dialog zum Lärmaktionsplan immer noch aktiv eingerichtet, bedauerlicherweise nicht mehr auf der Startseite. „Dadurch wird die Beteiligung am Online-Dialog unnötigerweise erschwert. Wer die Funktionen und umfangreichen Informationen finden will, sollte die Suchenfunktion (z. B. Online-Dialog) nutzen oder muss über den Link http://www.leipzig.de/de/buerger/umwelt/laerm/index.shtml gehen.“ empfiehlt Wolfram Leuze, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Lärm umgibt uns in Leipzig an vielen Punkten in sehr kritischem Maß. Im gesamten Stadtgebiet sind die verkehrsreichen Straßen durch die Lärmemissionen ein riesiges Problem für Anwohnende und Arbeitende. In Leipzig ist mit der Erstellung von Lärmkarten (auch online abrufbar) bekannt geworden, dass mindestens 25.000 Einwohner allein von Lärm des KfZ-Verkehrs über 65 dB (A) betroffen sind. Dieser Lärm an Magistralen ist als Grund für den Leerstand ganzer Häuserzüge, teilweise mit dem Weggang von Geschäften, zweifelsfrei zu identifizieren und verantwortlich zu machen. Zurecht fürchten die Menschen die permanenten, die Gesundheit belastenden Geräusche von der Straße. Daraus ergeben sich aus kommunaler Sicht negative Entwicklungen in Stadtteilen durch den zunehmenden Verkehr und den damit verbundenen Lärm, es entstehen ungewollte gewerbliche und kommunale Mindereinnahmen in Größenordnungen. Aber auch der Luftverkehr bringt über Teilen unserer Stadt erhebliche Belastungen mit sich.

Leuze weiter: „Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger nachdrücklich auf, diese Chance zu ergreifen, die wenigen Minuten zu investieren und gegenüber der Stadtverwaltung die Erfahrungen von Belastungen durch Lärm mitzuteilen. Der Lärmaktionsplan steht als Entwurf dabei, man kann diesen kritisch lesen und Ergänzungen machen. Nur so wird sich etwas tatsächlich und erlebbar zum Positiven ändern. Mit dem Online-Dialog zum Lärmaktionsplan der Stadt haben Sie als Bürgerinnen und Bürger die gerade einmalige Möglichkeit der Stadtverwaltung Ihre Meinung ins Hausaufgabenheft zu schreiben. 

Nutzen Sie diese Chance: übergeben Sie Ihre Vorschläge, wie das Übel gezielt begrenzt werden. Es liegen schon einige Beiträge vor, die jeder mit einem Votum seine Unterstützung geben kann. Damit gewinnen Vorschläge an Gewicht.“

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