Anti-Atom-Aktion am Samstag in Leipzig: Atomkraftgegner üben für große Anti-Atom-Menschenkette am 12. März

Anti-Atom-Aktion am Samstag in Leipzig:

Atomkraftgegner üben für große Anti-Atom-Menschenkette am 12. März

Menschenkette in der Leipziger Innenstadt / Auftakt-Aktion zur Mobilisierung für die große Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart am 12. März / Zur Großaktion im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg werden zehntausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet

Leipzig, 24.02.11.

Atomkraftgegner bilden am Samstag, den 26. Februar, in der Innenstadt von Leipzig eine Menschenkette zwischen einer Attrappe eines Atomkraftwerks und einem Ortsschild von Stuttgart. Mit der Aktion werben sie für die Beteiligung an der 45 Kilometer langen Menschenkette zwischen dem Atomkraftwerk Neckarwestheim und der baden-württembergischen Landeshauptstadt am 12. März.

Zu der Aktion am 12. März werden zehntausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet. Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg will ein breites Bündnis von Organisationen den Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung auf die Straße tragen, die von der Regierung Mappus massiv unterstützt wurde. Von einer künftigen Landesregierung verlangen die Atomkraftgegner, den Stromkonzern EnBW mit harten Sicherheitsauflagen zur Abschaltung seiner Atommeiler zu zwingen. Als oberste Atomaufsichtsbehörde und Miteigentümerin von EnBW kann die Landesregierung über den Weiterbetrieb der vier baden-württembergischen AKWs entscheiden. Baden-Württemberg kommt damit für die künftige Atompolitik in Deutschland eine Schlüsselrolle zu.

Die Aktion am 26. Februar wird in Leipzig vom Bündnis gegen Atomkraft Leipzig organisiert und ist Teil eines bundesweiten Aktionstages in über 30 Städten, zu dem der Trägerkreis der Anti-Atom-Kette aufgerufen hat.

 

Zeit: Samstag, den 26. Februar um 14 Uhr

Ort: Marktplatz

Interessierte Bürger eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Der Termin eignet sich auch für die Bildberichterstattung.

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Hintergrundinformationen zur Aktions- und Menschenkette am 24. April: www.anti-atom-kette.de

Übersicht zu den bundesweit über 30 Auftakt-Menschenketten: http://www.anti-atom-kette.de/start/mobilisieren/auftakt-menschenketten/

Übersicht zu Leipziger Aktionen. www.antiatom.wordpress.com

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Pressekontakt:

Vor- und Nachname der örtlichen Ansprechperson, Telefonnummer Jürgen Kasek, 0176-61705466

Bundesweiter Pressekontakt:

Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, mobil: 0163 – 59 57 593

Jochen Stay, .ausgestrahlt-Sprecher, mobil: 0170 – 93 58 759

2 Kommentare »

  1. Stanton Mckey said

    Die Naturwissenschaftler diskutieren wieder, was für die Umwelt besser sei. Gerade jetzt hat der neue Hoffnungsträger der Umweltpolitik – US-Präsident Obama – einen Weiterbau von Kernkraftwerken in USA gefordert. Mit Atomkraft könne man – ohne Kohlendioxid in großen Mengen freizusetzen – Strom produzieren. Sogar berühmte Ökoaktivisten und selbst Altbundeskanzler Kohl warnen vor einem überhasteten Atomausstieg. Atomkraftwerke sind nur im Falle des Falles riskant, Kohlkraftwerke dagegen immer. So oder so, jeder Einzelne kann sofort was beitragen, indem wir den Stromverbrauch senken (und damit auch Kosten sparen). Beim Kochen z.B. spart ein stromsparender Herd gegebüberm klassischen Elektroherd mit Eisenplatten ca. 35 % Energie. Deckel drauf spart 60-70 Prozent Strom und bei Schnellkochtöpfen kann man bis zu 1/3 Strom sparen. Außerdem sollten die Töpfe nicht kleiner als die Platten sein, da dabei ungenutzte Energie verloren geht. Wir müssen alle Strom sparen.. Oft sind diejenigen, die am meisten den Umweltschutz fordern wollen im kleinen privaten die größten Umweltverschmutzer. Hier gibt es weitere Informationen zu diesem Thema.

  2. Sich.-Ing.J.Hensel said

    Guten Tag, ich habe eine Frage: Warum zahlt der Steuerzahler für die Entsorgung von Atommüll der Atomkonzerne die Kosten ? Gemäß Artikel 191 (2) des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (ex-Artikel 174 EGV) gilt folgendes: Zitat: (2)Die Umweltpolitik der Union zielt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen Regionen der Union auf ein hohes Schutzniveau ab. Sie beruht auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung, auf dem Grundsatz, Umweltbeeinträchtigungen mit Vorrang an ihrem Ursprung zu bekämpfen, “ sowie auf dem Verursacherprinzip.“ Zitatende Warum muss der Steuerzahler für die Kosten der Endlagerung von Atommüll aufkommen und nicht der Verursacher, wie es das Gemeinschaftsrecht fordert ? Danke für`s Antworten und/oder Weiterleiten sowie Freundliche Grüsse.http://menschenrechtsverfahren.wordpress.com

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