Grüne laden zu Diskussion über den Baumschutz

"Was vom Baumschutz bleibt" ist das Thema einer öffentlichen Diskussion am Montag, 4.Oktober um 19 Uhr im Leipziger Revuetheater Am Palmengarten in der Jahnallee 52.

Veranstalter sind die Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach und der Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Eingeladen wurden Vertreter der zuständigen städtischen Ämter, der Umweltverbände, des Kleingartenverbandes wie auch Vertreter von Haus und Grund e.V. als Fürsprecher dieser Politik. Die Teilnahme letzterer wird mit Spannung erwartet, eine Zusage steht noch aus.

Anfang September wurde im sächsischen Landtag das Gesetz zur Vereinfachung des Umweltrechtes verabschiedet. Sachsens Kommunen dürfen künftig in ihren Baumschutzsatzungen zahlreiche Gehölze nicht mehr unter Schutz stellen: Bäume auf bebauten Grundstücken mit einem Stammumfang von unter einem Meter; Bäume, Sträucher und Hecken in Kleingärten; Gehölze auf Deichen und Deichschutzstreifen; Obstbäume, Nadelgehölze, Pappeln, Birken und Weiden.

Das Gesetz greift in die Selbstverwaltung der Kommunen ein, denn Gebühren dürfen sie für die erforderlichen Fällgenehmigungen nicht mehr erheben. "Wir sind gespannt, ob es Kommunen gibt, die gegen das Gesetz klagen werden. Für manche könnte sich der Einsatz lohnen," 

meint Gisela Kallenbach.

"Das Gesetz ist in Kraft, dennoch scheint mir sinnvoll, die Bürger zu informieren, wo die scheinbar gewonnene Freiheit ihre Grenzen hat," so die Abgeordnete.

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