Global Space Odyssey – Forderungen ernst nehmen.

Am vergangenen Wochenende fand die Global- Space Odyssey 2010 statt. Jürgen Kasek, Sprecher des Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, erklärt dazu:

„Die politischen Parteien und einige Verantwortliche in der Stadtverwaltung täten gut daran, die Forderungen der Global Space Odyssey ernst zu nehmen und den begonnen Prozess zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft zu intensivieren und das ganze nicht als Spektakel abzutun.“

Wenn es die Stadt mit ihrem Bekenntnis zur Kultur- und Kreativwirtschaft ernst meint, dann müssen auch die Forderungen der Veranstalter der Global Space Odyssey umfassend und unbürokratisch geprüft werden. Insbesondere die immer wieder kritisierten Genehmigungsverfahren müssen vereinfacht und mehr Möglichkeiten für nicht kommerzielle Veranstaltungen im öffentlichen Raum geschaffen werden. Durch klare und verbindliche Regelungen von Seiten der Stadtverwaltung für Veranstaltungsstätten, wäre nicht nur den Veranstaltern geholfen, sondern auch das Sicherheitsbedürfnis der Stadt wäre erfüllt. Bei zukünftigen Genehmigungsverfahren muss die Stadtverwaltung berücksichtigen, dass die freie Kultur in Leipzig inzwischen ein, über Europa hinaus leuchtendes, Aushängeschild ist.

„Der in Teilen der Stadtverwaltung begonnene Prozess zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft muss daher weiter ausgebaut werden.“, so Kasek.

Denn Leipzig wird inzwischen international für seine Kulturszene gefeiert, wie etwa die regelmäßigen Artikel in der New York Times beweisen. Auch europaweit genießt Leipzig gerade bei jüngeren Menschen und bei Studenten einen sehr guten Ruf. Dass daran die sogenannten freie Szene und die alternativen Kulturangebote, wie auch die – mitunter in der öffentlichen Wahrnehmung gescholtene – Clubszene, maßgeblich beteiligt sind, darf nicht ignoriert werden. „Dieses internationale Aushängeschild gilt es zu pflegen.“, so Kasek weiter.

Der zuständige Kulturbürgermeister hat unlängst erkennen lassen, dass die Kürzungen in seinem Etat vor allem zu Lasten der kleinen Kulturbetriebe gehen werden. Das scheint vor diesem Hintergrund bedenklich.

Jürgen Kasek, Vorstandssprecher

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