Grüne: Stadt beim Wort nehmen – endlich familienfreundliches Kita-Portal schaffen.


Der Kreisverband Leipzig von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN spricht sich für den Umbau des Kitaportals „meinkitaplatz-leipzig.de“ aus.

"Wir nehmen die Stadt beim Wort", sagt Stefanie Gruner, Vorstandssprecherin bei Bündnis90/ Die Grünen in Leipzig. "Wenn es der Stadt bei der Kitaplatz-Reservierung in erster Linie um die Eltern geht, dann muss sie aber auch die technischen Vorraussetzungen dafür schaffen."

Auf der Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen Leipzig am 1. Juni 2010 haben sich die Mitglieder für ein Konzept ausgesprochen, das zunächst vorsieht alle Kita-Plätze Leipzigs über das Kitaportal zu verwalten. Gleichzeitig soll mit dem Umbau in ein funktionierendes Reservierungssystem begonnen werden. Verträge sollen dabei weiterhin die Kitas mit den Eltern, denen der Platz reserviert wurde, schließen.

In diesem neuen Reservierungssystem sollen Eltern beliebig viele Anfragen hinterlegen dürfen. Bisher können in dem Portal keine Suchanfragen gespeicherte werden. Ein zu entwickelndes Punktesystem sortiert zunächst alle Anfragen nach ihrer Dringlichkeit und weist dann die Reservierungen zu.


Nach dem hier skizzierten Umbau des Kitaportals würde der Reservierungsvorgang beispielsweise so aussehen:
Sobald in einer Kita ein Platz frei wird, wird im Reservierungssystem gesuch,t welche Anfrage auf diesen Platz zutrifft. Den Eltern dieser Suchanfrage wird dieser Platz angeboten und für kurze Zeit reserviert. Nun müssen die Eltern in der Kita vorsprechen und den eigentlichen Vertrag mit der Kita/ der Tagespflegeperson abschließen.

"Leipziger Eltern sollen zukünftig bei Kitas mit der Gewissheit vorsprechen, dass diese auch einen freien Platz haben. Dies ist eine ganz praktische Maßnahme hin zu einer familienfreundlichen Stadt", so Stefanie Gruner.

"Das Punkte-System sollte von einer oder mehrerer Gruppen aus Eltern, Kitavertretern und Tagesmüttern sowie der Stadt entwickelt werden, damit es eine breite Akzeptanz erfährt", so Gruner weiter. "So können die Eltern Vertrauen in das System fassen. In der derzeitigen Form schafft das Portal, da praktisch nie ein freier Platz angezeigt wird, lediglich Frustration auf Seiten der Eltern. Der Grundgedanke eines Portals, das einen Überblick über die vorhandenen Kindertagesstätten mit ihren verschiedenen Konzepten verschafft, ist jedoch sehr gut. Allerdings kann nur ein nach unseren Forderungen umgebautes Portal mit einer Speicherung der Suchanfragen wirklich das Ziel erreichen, dass die Eltern ihre Kindertagesstätte nach Lage und Konzept auswählen können."

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